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Zum Saisonauftakt der 3. Liga gibt es direkt ein echtes Spitzenspiel: Der 1. FC Kaiserslautern empfängt Zweitligaabsteiger Dynamo Dresden (Freitag, 17:45 Uhr, live in der ARD Sportschau) - es ist das Duell zweier Aufstiegsaspiranten.

FCK-Coach Schommers: "Wollen unser Spiel auf den Platz bringen"

Die Vorfreude ist beim FCK jedenfalls riesig. "Dynamo hat einen Kader mit sehr viel Erfahrung. Ich erwarte ein Top-Spiel für die 3. Liga, das wir auf dem Betzenberg in unserem Stadion gewinnen wollen", sagte Trainer Boris Schommers, der sich wünscht, dass seine Mannschaft den eigenen Matchplan durchzieht: " Mit Dresden treffen wir auf eine Mannschaft, die in dieser Liga ein ähnliches Ziel hat wie wir. Aber wir wollen unser Spiel auf den Platz bringen."

"Wollen mit einem Sieg starten"

Schommers erwartet einen offenen Schlagabtausch. "Dresden ist eine Mannschaft, die in dieser Liga ein ähnliches Ziel hat wie wir. Aber wir haben in der Vorbereitung bewiesen, dass wir spielerisch gute Ansätze zeigen und auch gegen den Ball gut arbeiten." Daher gehe man mit breiter Brust in das erste Spiel, so der 41-Jährige.

Den Gästen aus Sachsen, die vom ehemaligen KSC-Coach Markus Kauczinski trainiert werden, kommt dabei die Favoritenrolle zu. Denn Dynamo hat auf dem Transfermarkt kräftig zugeschlagen und unter anderem den früheren Kaiserslauterer Jugendspieler Paul Will (FC Bayern II), Tim Knipping (Jahn Regensburg), Yannick Stark (SV Darmstadt 98), Jonathan Meier (FSV Mainz 05), Christoph Daferner (SC Freiburg) und Lukas Mai (Hallescher FC) verpflichtet. Insgesamt holte Dresden 15 externe Spieler - ein Totalumbruch, der unter der Zielvorgabe direkter Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga steht.

Ohne Winkler, Sessa und Kleinsorge gegen Dynamo

Auch beim FCK hat sich personell einiges getan. Während vor allem die Abgänge von Keeper Lennart Grill (Bayer Leverkusen)sowie von Florian Pick und Christian Kühlwetter (beide zum 1. FC Heidenheim) schmerzen, wecken die Neuzugänge große Hoffnungen. Gegen Dynamo werden mit Alexander Winkler (SpVgg Unterhaching), Nicolas Sessa (Erzgebirge Aue) und Marius Kleinsorge (SV Meppen) allerdings drei der Neuen verletzungsbedingt fehlen. Rückkehrer Adam Hlousek (Viktoria Pilsen), Mittelfeldstratege Tim Rieder (FC Augsburg) und Angreifer Marvin Pourié (Karlsruher SC) dürfen sich indes berechtigte Hoffnungen machen, in der Anfangself zu stehen. Im 18-Mann-Kader werden sie laut Schommers definitiv sein. Insgesamt hat der FCK bis jetzt sieben Spieler verpflichtet, dazu kommen Akteure, die von einer Leihe zurückkehren sowie aus dem eigenen Nachwuchs.

Endlich wieder vor Fans

Doch egal wer auf dem Platz steht - die FCK-Profis sind heiß. "Die Mannschaft fiebert dem Ligastart entgegen", sagte Schommers. Die Vorfreude sei umso größer, weil gegen Dresden fast 5000 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion dabei sein dürfen - anders noch als beim unglücklichen Aus im DFB-Pokal gegen Zweitligist Jahn Regensburg. "Natürlich freuen wir uns sehr darüber, dass auch wieder einige Fans dabei sein werden. Das gehört zum Fußball einfach dazu", sagte Schommers.

Der FCK habe ein "plausibles und praktikables Hygienekonzept" präsentiert, hieß es zuletzt in einer Mitteilung der Stadt. Maximal 4.985 Zuschauer dürfen in die Arena auf dem Betzenberg, dies sind zehn Prozent des Fassungsvermögens.

Auf die Leistung des Pokalspiels gegen Regensburg will Schommers aufbauen - allerdings nur auf die zweite Hälfte. "Wir sind in der ersten Halbzeit gegen Regensburg nicht mutig genug aufgetreten und haben nicht unser Spiel durchgezogen, in der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht. Darauf müssen wir gegen Dresden aufbauen und das Ganze von Beginn an umsetzen."

Dann, so der Trainer weiter, sei er optimistisch, dass der Saisonstart gelingen werde: "Wenn wir gleich ein richtig gutes Spiel abliefern ist die Chance groß, dass wir hier auf dem Betzenberg mit einem Sieg starten."

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