Ben Zolinski (Foto: IMAGO, imago1012650106h)

Fußball | 2. Liga

FCK-Neuzugang Ben Zolinski bringt Zweitligaerfahrung und Offensivkraft mit

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Vier Neuzugänge hat der 1. FC Kaiserslautern bis jetzt verpflichtet. Ben Zolinski ist einer davon. Der Offensivspieler hat im Fußballgeschäft schon einiges erlebt - und soll den Pfälzern mit seiner Erfahrung weiterhelfen.

Ben Zolinski ist der erste "neue Mann" für die FCK-Offensive. Für Geschäftsführer Sport Thomas Hengen ist der 30-Jährige "ein Offensiv-Allrounder, der viel Erfahrung, eine hohe Leistungsbereitschaft und die passende Mentalität für den FCK mitbringt. Zudem kennt er die 2. Liga". Zuletzt lief Zolinski für den Zweitligaabsteiger Erzgebirge Aue auf, davor war er vier Jahre in Paderborn und erlebte dort ein großes Auf und Ab.

Lex-Tyger Lobinger (Foto: IMAGO, Eibner)
Lex-Tyger Lobinger kommt vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Der 23 Jahre alte Sohn des früheren Weltklasse-Stabhochspringers wurde in der 2. Bundesliga elf Mal eingesetzt. Zudem kam der Offensivspieler für Fortunas U23 auf 63 Einsätze und 20 Tore in der Regionalliga West. Eibner Bild in Detailansicht öffnen
Aktuellster Neuzugang beim 1. FCK: Erik Durm. Der Weltmeister von 2014 kommt von Eintracht Frankfurt in die Pfalz. Vergangene Saison hatte der 30-jährige insgesamt nur sieben Einsätze in der Bundesliga. Dennoch bringt er sehr viel Erfahrung und Qualität mit auf den Betzenberg und ist zudem auf allen Positionen auf der Außenbahn einsetzbar. imago images/Kessler-Sportfotografie Bild in Detailansicht öffnen
Mit Andreas Luthe steht von nun an ein Bundesliga-Spieler zwischen den Pfosten beim 1. FC Kaiserslautern. Der 35-Jährige kommt von Union Berlin und bringt einiges an Erfahrung mit in die Pfalz. Der Keeper hatte mit Trainer Dirk Schuster bereits beim FC Augsburg zusammengearbeitet, der den Kontakt nun erfolgreich aufgefrischt hat. IMAGO/Passion2Press Bild in Detailansicht öffnen
Der zweite FCK-Neuzugang Ben Zolinski bringt Zweitligaerfahrung und Offensivkraft mit. Zuletzt lief Zolinski für Erzgebirge Aue auf. Davor war er vier Jahre in Paderborn und erlebte dort ein Auf und Ab: Von einem Fast-Abstieg aus der 3. Liga, bis hinzu dem Aufstieg in die Bundesliga. Zolinski ist vielseitig einsetzbar, kann rechts, aber auch links spielen und bietet dem FCK viele Möglichkeiten. IMAGO/Picture Point Bild in Detailansicht öffnen
Innenverteidiger Lars Bünning wechselt vom SV Meppen in die Pfalz. Auch wenn er bisher nur in der 3. Liga bekannt ist, hat er beim FCK großes Potenzial zur Weiterentwicklung. IMAGO/Werner Scholz Bild in Detailansicht öffnen
Mit Julian Krahl hat ein weiterer Torwart bei den Roten Teufel unterschrieben. Erst vergangene Spielzeit hat der 22-jährige sein Debüt in der 3. Liga bei Viktoria Berlin gegeben und danach 26-mal das Tor gehütet. Auf dem Betzenberg möchte er die nächsten Schritte seiner Entwicklung gehen. IMAGO/osnapix Bild in Detailansicht öffnen
Zu den ersten Abgängen gehörte Fan-Liebling Matheo Raab. Der Keeper wird in der kommenden Saison beim Hamburger SV unter Vertrag stehen. Der 23-Jährige absolvierte insgesamt 34 Drittliga-Spiele beim FCK und blieb dabei 16-mal ohne Gegentor. Er gehörte letzte Saison zu den unumstrittenen Leistungsträgern. IMAGO/Jan Huebner Bild in Detailansicht öffnen
Alexander Winkler wäre gerne am Betzenberg geblieben, doch sein auslaufender Vetrag wurde nicht verlängert. Das obwohl er mit 27 Einsätzen einen nicht unerheblichen Anteil an der starken Defensivbilanz hatte. Winkler wechselte 2020 von der Spielvereinigung Unterhaching in die Pfalz und spielte somit zwei Jahre für Kaiserslautern. IMAGO / Passion2Press Bild in Detailansicht öffnen
Als bisher dritter Abgang wurde Elias Huth bestätigt. Der 25-jährige war zuletzt an den Halleschen FC ausgeliehen und wird in der neuen Saison für den Drittligisten Erzgebirge Aue auflaufen. Huth absolvierte für die Roten Teufel insgesamt 76 Drittliga-Partien, wobei er sieben Tore erzielte. imago images/Fotostand Bild in Detailansicht öffnen
Zudem wird der Vertrag von Lucas Röser nicht verlängert. Nachdem er vergangene Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses ausgefallen ist, muss er nun den FCK verlassen. Der Angreifer sei mit so einer schweren Verletzung in der 2. Liga nicht tragbar. imago images/Fotostand Bild in Detailansicht öffnen
Auch von Anil Gözütok hat sich der 1. FCK verabschiedet. Der Mittelfeldspieler hat keinen neuen Arbeitsvertrag erhalten. imago images/Fotostand Bild in Detailansicht öffnen

In Paderborn fast alles erlebt

Vom Fast-Abstieg aus der 3. Liga über einen Durchmarsch bis hin zum Bundesliga-Aufstieg - mit dem SC Paderborn machte Zolinski Höhen und Tiefen durch und sammelte einen großen Erfahrungsschatz. In dieser Zeit machte sein damaliger Trainer Steffen Baumgart (heute 1.FC Köln) aus dem Verteidiger Zolinski eine Offensivkraft. 2020 wechselte er dann zum FC Ergebirge Aue, mit dem er in der letzten Saison aus der 2. Liga abgestiegen war.

Zolinski freut sich auf Kaiserslautern

Mit dem Wechsel nach Kaiserslautern bleibt Zolinski jetzt aber zweitklassig. Und den ein oder anderen Spieler beim FCK kennt er auch schon. Unter FCK-Coach Dirk Schuster kickte Zolinski in Aue, mit Marlon Ritter spielte er zusammen in Paderborn Bundesliga.

"Ich freue mich auf eine neue Herausforderung, auf den Verein, die geilen Fans und das Stadion. Ich werde alles für den FCK geben und hoffe, dass ich mit meinen Fähigkeiten auf dem Platz der Mannschaft helfen kann, unsere Ziele zu erreichen", so der 30-Jährige zu seinem Wechsel in die Pfalz.

Der neue ist ein Allround-Talent

Seine Positionsänderung vom Rechtsverteidiger immer weiter nach vorne beschreibt er selbst als "ungewöhnlich", normalerweise sei es ja eher andersherum. Aber als Stürmer hat er seine Lieblingsposition gefunden: "Ich hab auf dem höchsten Niveau in Deutschland im Sturm gespielt und da fühle ich mich am wohlsten", sagte er 2020, als er in Aue vorgestellt wurde. Trotzdem ist Zolinski vielseitig einsetzbar, kann rechts, aber auch links spielen und bietet Coach Schuster viele Möglichkeiten. In Aue setzte er ihn auf der rechten Offensivseite ein.

Der "erste Neue" für die Offensive der Roten Teufel ist also da - und das soll nur der Anfang sein. Trainer Schuster wünscht sich noch mehrere Spieler, darunter Einen, der Geschwindigkeit mitbringt, einen robusten Akteur für den defensiven Bereich und einen Konkurrenten für den zentralen Angreifer Terrence Boyd. Aber wer weiß, vielleicht wird Zolinski von Schuster ja noch einmal umgeschult.

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