Hat den Kader für die Mission Klassenerhalt zusammengestellt: FCK-Sportchef Thomas Hengen (Foto: IMAGO, Kirchner-Media)

Fußball | 2. Bundesliga

Die Transferbilanz des FCK: Erfahrung dazu geholt, Qualität erhöht

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Florian Winkler

Der 1. FC Kaiserslautern hat neun Neuzugänge verpflichtet, um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen. Der Aufsteiger setzte auf Erfahrung und FCK-Bezug. Das könnte sich auszahlen.

FCK-Sportchef Thomas Hengen wusste nach der geschafften Relegation: Das Team des Aufsteigers aus der Pfalz ist für die Mission 2. Bundesliga zu unerfahren. Abgesehen von Kevin Kraus, Marlon Ritter, Terrence Boyd, Jean Zimmer und Hendrick Zuck hatte kein FCK-Profi in höheren Ligen gespielt. Für den Klassenerhalt braucht Lautern vor allem eines: Erfahrung.

Neuzugänge des FCK: Viele erfahrene Spieler

Die haben sich Hengen und die Roten Teufel in der aktuellen Transferperiode dazugeholt, unter anderem mit dem 36-jährigen Andreas Luthe, ein bundesligaerprobter und führungsstarker Torhüter. Das konnte der Ex-Unioner bereits in den ersten Partien unter Beweis stellen. Dazu Weltmeister und Europa-League-Sieger Erik Durm (30), der auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.

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Mit den bundesligaerfahrenen Ben Zollinski (30) und auch mit Philipp Klement kam weitere Routine in den Kader. Während Zollinski sich bereits am ersten Spieltag verletzte, zeigte der ehemalige Stuttgarter Klement bereits gegen Magdeburg, was man sich von ihm beim FCK erhofft. Ein ballsicherer und spielstarker Mann für die Zentrale.

FCK in der 2. Bundesliga: Bisher geht die Rechnung auf

Bislang scheint sich das "oberste Transfer-Credo" bei Kaiserslautern auszuzahlen. Die aktuelle Bilanz mit elf Punkten aus sechs Spielen kann sich sehen lassen.

Auch die Perspektive kam bei der pfälzischen Transferoffensive nicht zu kurz. Entwicklungsfähige junge Spieler wie Aaron Opoku, Lex Tyger Lobinger oder Robin Bormuth sollen ihre Chancen auf dem Betzenberg bekommen und kontinuierlich aufgebaut werden.

"Betze-Bezug" und "Betze-Atmosphäre" - wieder "Bock auf den FCK"

Klar ist aber auch: Es ist wieder attraktiv, für den FCK zu spielen. Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Liga stimmt das Gesamtpaket aus Tradition, Atmosphäre und Fans. Profis wie Luthe waren bereits in den Vertragsgesprächen begeistert von der Möglichkeit, für Kaiserslautern aufzulaufen. Schon in der Vorbereitung machte der Keeper deutlich, wie überzeugt er von seinem Wechsel ist.

Zudem ließen sich Spieler wie der Pirmasenser Durm und auch der Wachenheimer Klement durch ihren "Betze-Bezug" leichter überzeugen, in die Pfalz zurückzukommen. Auch dadurch war es überhaupt möglich, diese Spieler zu verpflichten. Durch diese Transfers wurde der nicht zu vernachlässigende Punkt Identifikation zusätzlich gestärkt.

Insgesamt scheint die Mischung in der pfälzischen Transferbilanz zu passen. Der Kader wurde ergänzt, die Qualität erhöht. Die neu zusammengestellte FCK-Mannschaft scheint angekommen zu sein in der 2. Bundesliga.

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Florian Winkler

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