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Zuletzt blieb der 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga sechs Mal in Serie ungeschlagen. Die Roten Teufel haben sich damit im Kampf um den Klassenerhalt eine gute Ausgangsbasis verschafft. Nun wartet mit dem Auswärtsspiel beim TSV 1860 München (Dienstag, 19 Uhr) eine hohe Hürde.

Als es in der 3. Liga das letzte Mal eine Unterbrechung gab, nutzte der 1. FC Kaiserslautern diese, um sich neu zu sortieren. Das war auch dringend nötig. Unmittelbar vor der knapp zweiwöchigen Länderspielpause Ende März hatten die Pfälzer beim 1. FC Magdeburg (0:1) verloren und wiesen als Drittletzter der 3. Liga sieben Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf. Der erstmalige Absturz in die Regionalliga erschien als realistisches Szenario.

Die Maßnahmen fruchten

Doch beim FCK nutzte man damals das Break, um sich auf den Abstiegskampf einzuschwören. Trainer Marco Antwerpen zog die Zügel an, Fitnessdefizite wurden aufgearbeitet. Die Maßnahmen trugen Früchte: Die Roten Teufel blieben seitdem in sechs Spielen ungeschlagen, holten zwölf Zähler und stehen nicht mehr auf einem Abstiegsrang.

Außenseiter gegen die Löwen

Nun gab es erneut eine "Mini-Pause" - und am Dienstag beginnt der Liga-Endspurt für den FCK mit dem Spiel beim TSV 1860 München. Kaiserslautern ist beim Tabellenvierten, der noch auf den Aufstieg hofft, klarer Außenseiter. Eine Rolle, die den Pfälzern behagt. "Den Tabellenstand können wir nicht verhehlen. Aber die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir auch mit Teams wie 1860 auf Augenhöhe sein können. Sie wollen aufsteigen und müssen das Spiel unbedingt gewinnen - das kann uns natürlich auch nochmal in die Karten spielen", sagte Antwerpen mit Blick auf die Partie bei den Löwen.

Einen Matchplan hat der FCK-Trainer auch schon im Kopf. "Wir müssen schauen, dass wir schnell in das Spiel finden. Wir wollen wie in den letzten Spielen gute Offensivaktionen haben und wollen, wenn wir mal in Führung gehen, diese länger verteidigen oder sogar einen weiteren Treffer nachlegen", sagte der 49-Jährige: "Was wir definitiv besser machen müssen als zuletzt ist, Flanken zu verhindern."

Warnung vor "Schlüsselspieler" Sascha Mölders

Damit spielte Antwerpen auf Löwen-Stürmer Sascha Mölders an. Für ihn ein "Schlüsselspieler, den wir nicht ins Spiel kommen lassen dürfen". Der 36-jährige Mölders führt mit 21 Treffern die Torschützenliste der 3. Liga an. "Er hat ein Näschen für Tore - dementsprechend wollen wir ihn eng markieren und aus dem Spiel rausnehmen."

Das große Ziel: Am Ende über dem Strich stehen

Für Antwerpen geht es auch in den letzten vier Spielen nur mit 100 Prozent Einsatz und Fokussierung. "Keinen Millimeter nachlassen" - diese Devise gibt der FCK-Coach für den Saison-Endspurt aus. "Wenn man das Ziel noch nicht erreicht hat, darf man auch nicht nachlassen. Es war ein Etappenziel, dass wir nach dem Spiel gegen Unterhaching über dem Strich stehen. Aber über allem steht das große Ziel, dort auch nach dem 38. Spieltag zu stehen. Dafür werden wir alles tun."

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