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In der 3. Liga ruht wegen der Coronavirus-Krise vorerst bis zum 30. April der Ball. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach einer Videokonferenz mit Vereinsvertretern der 20 Drittligisten bekannt.

"Der festgelegte Zeitraum orientiert sich an den aktuell vorliegenden behördlichen Anordnungen", hieß es in einer Mitteilung. Betroffen sind die Spieltage 30 bis 35, sollte die behördliche Verfügungslage nicht doch eine frühere Austragung zulassen.

"Gewaltige Herausforderungen"

Ziel der Drittligisten bleibt es, die Saison zu Ende zu spielen. Sofern dies "aus gesundheitlicher und behördlicher Sicht vertretbar ist", hieß es. "An erster Stelle stehen Gesundheit und Solidarität. Zur effektiven Bekämpfung des Coronavirus' und Bewältigung der Krise haben wir alle unseren Beitrag zu leisten und die zuständigen Behörden bestmöglich zu unterstützen", sagte Peter Frymuth, als DFB-Vizepräsident Spielbetrieb zuständig für die 3. Liga: "Auf uns warten gewaltige Herausforderungen - in der Gesellschaft, im organisierten Sport, in der 3. Liga. Dessen sind wir uns bewusst."

Dauer

Am vergangenen Mittwoch hatten sich die Klubs bereits darauf geeinigt, dass die zuletzt verschobenen Spieltage 28 und 29 frühestens Anfang Mai nachgeholt werden könnten. Aus dem Südwesten sind der SV Waldhof Mannheim, der 1. FC Kaiserslautern und die SG Sonnenhof Großaspach betroffen.

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