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Seit diesem Sommer ist Avdo Spahic der Stammtorhüter des 1.FC Kaiserslautern - und bisher ein starker Rückhalt. Für einen Sieg beim Halleschen FC am Samstag (14:00 Uhr) müssen sich aber auch seine Kollegen steigern.

Wenn er von hinten aus dem eigenen Strafraum das Spielgeschehen verfolgt, verzweifelt er gerne mal an seinen Vorderleuten. "Man will am liebsten selber nach vorne laufen und den Ball reinschießen", sagt Avdo Spahic, der seit Beginn der Spielzeit endlich Stammtorhüter bei den roten Teufeln ist. Den Saisonstart setzte der 1.FC Kaiserslautern in den Sand, mit ihm hatte das aber wenig zu tun. Spahic hielt bisher über weite Strecken sehr gut und sicherte den Lautrern so den einen oder anderen Punkt.

"Das muss man schätzen, dass man auf dem Betzenberg spielen kann"

Seit Sommer 2019 ist der Berliner auf dem Betzenberg, musste sich aber im ersten Jahr zunächst hinten anstellen, weil an Lennart Grill kein Vorbeikommen war. "Natürlich ist das schwer, ein Torwart will immer spielen", so Spahic über die vergangene Saison. "Aber ich bin ein geduldiger Mensch, ich glaube das hat man gemerkt. Und ich denke dass Geduld immer belohnt wird." Das hat sich bezahlt gemacht, seit Grills Wechsel zu Bayer Leverkusen im Sommer ist Spahic die unangefochtene Nummer eins. Trainer Jeff Saibene zeigt sich "sehr zufrieden" mit dem neuen Keeper, den er auch für seine fußballerischen Qualitäten schätzt. Und auch der Torhüter ist mit seiner Rolle in der Pfalz derzeit sehr glücklich: "Das ist ein überragendes Gefühl. Das muss man schätzen, dass man hier auf dem Betzenberg spielen kann."

Gegen Halle will der FCK seine Chancen nutzen

Am vergangenen Spieltag gegen Magdeburg machte der neue Mann im FCK-Tor erneut mit starken Paraden auf sich aufmerksam, am Ende reichte es trotzdem nur für einen Punkt. Das soll sich am Samstag gegen den Halleschen FC ändern.

Mit Spahic kann sich die Mannschaft in Halle jedenfalls auf einen sicheren Rückhalt verlassen - um mit drei Punkten zurück nach Kaiserslautern zu fahren, braucht es aber auch eine Steigerung seiner Mitspieler. Die Chancen, von denen es gegen Magdeburg einige gab, müssen endlich verwertet werden. Und auch, wenn Avdo Spahic den Ball manchmal gern selbst ins gegnerische Tor schießen würde: Sein Hauptaugenmerk wird am Samstag wohl auf dem eigenen Strafraum liegen. Dort macht er bislang eine sehr gute Figur.

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