Kevin Kraus (1. FC Kaiserslautern) (Foto: SWR)

Fußball | 3. Liga Gesichter der Liga: FCK-Verteidiger Kevin Kraus

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Kevin Kraus läuft seit dem vergangenen Sommer für den 1. FC Kaiserslautern auf. Ein entscheidender Faktor für seinen Wechsel in die Pfalz: Die Nähe zu seiner südhessischen Heimat.

Im Mittelpunkt stehen will Kevin Kraus gar nicht. Eigentlich will er einfach nur Fußball spielen. Seit dieser Saison tut er das für den Traditionsklub 1. FC Kaiserslautern. Nachdem sein Vertrag beim 1. FC Heidenheim, für ihn etwas überraschend, nicht verlängert wurde, freute sich der Verteidiger über das Interesse des FCK. Denn der 26-Jährige schätzt die Nähe zu seiner Heimat.

Geboren ist er in Wiesbaden, zum ersten Mal auf dem Fußballplatz gestanden hat Kraus beim SV Niederseelbach. Dort möchte er, wenn es denn möglich ist, seine Karriere irgendwann auch ausklingen lassen.

Dauer

Regelmäßiger Gast bei den alten Fußballkollegen

Den ruhigen Abwehrspieler verbindet viel mit seinem Heimatverein, viele seiner Freunde spielen noch immer dort. Wann immer es die Zeit erlaubt, kommt der Fußballprofi zurück auf den Sportplatz der 2.000-Einwohner-Gemeinde und schaut sich die Spiele der alten Kollegen an. Auch die Familie und seine Freundin wohnen noch dort – und so verbringt der 1,90 Meter-Mann seine freien Tage regelmäßig in der Heimat.

Deutschland verlassen hat Kraus zum Fußballspielen nie. Die ersten großen Schritte in Richtung Profifußball machte er bei Eintracht Frankfurt, wo der Verteidiger einen Großteil seiner Jugend verbrachte und später auch sein erstes und bisher einziges Bundesligaspiel bestreiten durfte. Eines der Karriere-Highlights. Danach ging es über die Stationen Greuther Fürth und Heidenheim nun auf den Betzenberg zum 1. FC Kaiserslautern.

Zwei Kreuzbandrisse

Ganz reibungslos verlief Kraus Karriere allerdings nicht, die Liste seiner Verletzungen ist lang. Zwei Kreuzbandrisse hat er schon hinter sich, deshalb muss Kraus viel Zeit für zusätzliches Training und die Kräftigung der Knie investieren. Und sonst lässt Kraus es einfach gerne ruhig angehen: Gelassenheit ist sein Stichwort.

Essen gehen, die Stadt erkunden, einfach ein bisschen draußen sein – und natürlich auch mal vor der Playstation sitzen. Als "ganz normal" beschreibt Kevin Kraus sich selbst. Das Umfeld beim FCK lernt ihn als reflektierten, ruhigen jungen Mann kennen. Mit klarem Fokus auf den Fußball - und einer ewigen Liebe zur Heimat.

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