Lucas Röser im Lautern-Trikot (Foto: Imago, imago)

Fußball | 3. Liga Lucas Röser –Doppelpack für den FCK in der Heimat

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Vor gerade mal einer Woche ist Lucas Röser zum 1. FC Kaiserslautern gewechselt. Im Verbandspokal gab er jetzt sein Startelfdebüt und schoss seine ersten beiden Tore.

Er ist in Ludwighafen geboren und durfte gestern in seiner Heimat zum ersten Mal von Beginn an für den FCK spielen. Stürmer Lucas Röser kam von Zweitligist Dynamo Dresden, unterschrieb in Kaiserslautern bis 2022.

Im Verbandspokal gegen Schifferstadt ließ Trainer Sascha Hildmann gestern nicht die erste Elf auf Feld. Spielpraxis für die Akteure, die zuletzt weniger gespielt haben, war die Devise – und die Neulinge durften ran, so auch Röser. Sein Startelfdebüt im Südweststadion in Ludwigshafen lief rund für den 25-Jährigen, obwohl er in diesem Stadion vorher noch nie gespielt hatte. "Irgendwie ist es früher nie dazu gekommen, da habe ich auf den Plätzen drumherum gespielt. Heute war es etwas Schönes mal hier zu spielen, so heimatnah ist es etwas Besonderes. War auf jeden Fall ein schönes Erlebnis", erklärte Röser.

Doppelpack zum Einstand

Ein schönes Erlebnis war es aber nicht nur aufgrund des Spielortes. Der Stürmer bedankte sich direkt für das Vertrauen des Trainers. In der 32. Minute traf Röser zum 1:0, wenige Minuten nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit setzte er mit dem 3:0 noch einen drauf. Zwischenzeitlich hatte Hendrick Zuck die FCK-Führung ausgebaut.

Drei weitere Tore folgten, Kaiserslautern siegte souverän mit 6:0. Und das vor den Augen von Rösers Freunden und Familie, die gekommen waren um ihm zuzuschauen. Er selbst war glücklich über seine Treffer, aber in der Analyse auch ein wenig selbstkritisch mit der Gesamtleistung der Mannschaft: "Tore sind immer gut für einen Stürmer. Wir hätten hintenraus noch ein paar mehr Tore machen können heute und müssen uns da ein bisschen mehr belohnen. Aber ich denke im Pokal ist es wichtig weiterzukommen und das ist uns heute gelungen."

Warten auf den ersten Startelfeinsatz in der Liga

Gelungener Pokalsieg, gelungener Einstand für Lucas Röser - das findet auch der Coach. Und der Weg hin zum ersten Startelfeinsatz in der Liga scheint nicht mehr weit. "Das ist ein Prozess. Jedes Training, jeder Ablauf tut ihm gut. Das kann ganz schnell gehen. Er ist ein Stürmer, die haben es in der Regel etwas einfacher als Mittelfeldspieler", sagt Sascha Hildmann. Anderthalb Wochen ist noch Zeit, in denen hofft Hildmann auf eine schnelle Eingliederung von Röser. Das nächste Stadion, in dem Lucas Röser aufläuft, könnte dann das des SV Meppen sein, dort spielt der FCK am 14. September.

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