Sascha Hildmann vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Kirchner Media)

Fußball | 3. Liga Mit neuem FCK-Schwung zurück in den Liga-Alltag

Selbstbewusst wie lange nicht sind die Verantwortlichen beim 1. FC Kaiserslautern. Der Pokalerfolg gegen den FSV Mainz gibt dem ganzen Verein einen Schub, den es jetzt in den Drittligaalltag mitzunehmen gilt.

40.000 Fans auf dem Betzenberg in Extase. Das gab es lange nicht beim 1. FC Kaiserslautern. Der 2:0 Sieg in der der ersten Rundes des DFB Pokals am vergangenen Wochenende gegen den Erstligisten und Rheinland-Pfalz Konkurrenten Mainz 05 hat der FCK-Fanseele sehr gut getan.

Dauer

FCK-Coach Hildmann gerät ins Schwärmen

Auch in der Woche hat man rund um den 1.FCK ausnahmslos in glückliche Gesichter geblickt. Das zeigt, wie wichtig nach wie vor der FCK für die Region ist, welche Rolle Erfolge des Klubs für das Lebensgefühl in der Pfalz haben. "Es war ein tolles Erlebnis, ich war am Montag noch in der Stadt, ich habe noch nie so viele Menschen im FCK Trikot durch die Stadt laufen sehen, das war schon ergreifend. Was mich am meisten gefreut hat für die Mannschaft ist, dass man immer von früher erzählt hat, was hier möglich ist - und jetzt durften sie das auch mal erleben", schwärmt FCK Trainer Sascha Hildmann auf der Pressekonferenz vor dem Braunschweig Spiel. Er hofft, dass vor allem die jungen 'Spieler "einen Push" für den Liga-Alltag mitnehmen können.

Dauer

Hildmann: "Selbstbewusstsein in weitere Erfolge umwandeln"

"Die Mannschaft kann das sehr gut einschätzen und wir im Trainterteam sorgen auch dafür", so der Coach weiter. Hildmann scheint sein Team recht schnell wieder auf die dritte Liga fokussiert zu haben. Nach einem durchwachsenen Saisonstart peilt der 1. FC Kaiserslautern den Angriff auf die Spitzenplätze der Liga an. Das Spiel gegen Eintracht Braunschweig ist definitiv ein Traditionsduell. Ziel ist ganz klar der erste Heimsieg der Saison. "Es wird ein hartes, ein geduldiges Spiel", prophezeit Sascha Hildmann.

Dauer

Die Auftritte der letzten Wochen stimmen positiv, doch können die Lauterer mit der Ausbeute von fünf Zählern aus vier Partien nicht zufrieden sein. "Unsere guten Leistungen müssen sich auch im Ergebnis bemerkbar machen", fordert Hildmann.

Braunschweig ist ein offensivstarker Aufstiegskandidat

Hildmann warnt insbesondere vor der Offensivkraft des Aufstiegsaspiranten aus Braunschweig: "Wir dürfen sie dort nicht stattfinden lassen und müssen selbst mutig agieren".

Die personelle Lage hat sich deutlich entspannt. Die Defensivspieler Janek Sternberg und Lukas Gottwalt sind nach wochenlanger Pause zurück im Mannschaftstraining. Einen Einsatz von Neuzugang Simon Skarlatidis ließ Hildmann offen.

Dauer

Einzig Andri Runar Bjarnason (Muskelbündelriss) und Theodor Bergmann (Herzmuskelprobleme) fehlen neben den Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Knorpelschaden) und Dylan Esmel (Kreuzbandriss) weiterhin. Für das Spiel am Sonntag sind aktuell circa 16.500 Karten verkauft.

STAND