Das Fritz-Walter-Stadion des 1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Eibner)

Fußball | 3. Liga Kommentar: Der 1. FC Kaiserslautern braucht einen kompletten Neuanfang

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Beim 1. FC Kaiserslautern sind die drei Aufsichtsratsmitglieder Patrick Banf, Jochen Grotepaß und Bruno Otter von ihren Ämtern zurückgetreten, gleichzeitig sagte der FCK die für den 20. Oktober geplante Jahreshauptversammlung ab. Der Klub braucht einen kompletten Neuanfang, findet SWR-Sportredakteur Bernd Schmitt.

Die drei zurückgetretenen FCK-Aufsichtsräte haben die Notbremse gezogen - nichts anderes. Patrick Banf, Jochen Grotepaß und Bruno Otter versuchen mit ihrem Rücktritt der großen Abrechnung bei der Jahreshauptversammlung aus dem Weg zu gehen. Denn die stand am 20.Oktober bevor.

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19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

Vertrauensverlust der kompletten FCK-Führung nicht mehr reparabel

Es gab zu vieles, was in ihrer Amtszeit schief gelaufen ist. Undurchsichtige Entscheidungen - auch in der Investorenfrage, Schlammschlachten in der Öffentlichkeit, Machtkämpfe, Intrigen und Lügen. Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich seit Monaten in einem Zustand der "Trumpisierung". Fragte man zwei Verantwortliche, erhielt man zwei völlig konträre Informationen. Eine war also immer falsch. Und das spürten zunehmend auch die Fans und Mitglieder der Roten Teufel. Der Vertrauensverlust der kompletten FCK-Führung ist nicht mehr reparabel.

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Es braucht Funktionäre, die mehr sind als nur die Marionetten

Meine Meinung ist: Der 1. FC Kaiserslautern braucht einen kompletten Neuanfang. Unbelastete Funktionäre, die unabhängige Entscheidungen treffen können, die nur im Sinne des Vereins handeln. Funktionäre, die mehr sind als nur die Marionetten und Erfüllungsgehilfen eines potenziellen Investors.

Aber eines steht auch fest: wer beim 1. FC Kaiserslautern ein Amt übernimmt, der sollte, auch für seine eigene Unabhängigkeit, ein konkretes Finanzierungskonzept für die Zukunft haben. Denn der  FCK wird sehr viel Geld brauchen, um zu überleben und wieder nach oben zu kommen. Viel mehr, als die angeblich aus Luxemburg zugesagten 25 Millionen Euro.

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