Flavio Becca (Foto: Imago, Werner Schmitt)

Fußball | 3. Liga Flavio Becca: "Einen Blanko-Scheck erhält der FCK nicht von mir"

Auf der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern fielen einige richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft des Klubs. Schon kurz nach der Veranstaltung meldete sich Flavio Becca, potenzieller Investor bei den Roten Teufeln, zu Wort.

"Ich kann im Moment nicht viel dazu sagen. Es waren ja diese Wahlen und die neue Gruppe muss erst einmal ihr Programm aufstellen", äußerte sich Becca gegenüber der luxemburgischen Zeitung "Tageblatt Letzebuerg". Und weiter: "Wir werden uns das ansehen und unsere Entscheidung fällen. Einen Blanko-Scheck bekommen sie jedenfalls nicht - das mache ich nicht."

Dauer

Bei der JHV des 1. FC Kaiserslautern war unter anderem das favorisierte Team um Markus Merk mit deutlicher Mehrheit in den Aufsichtsrat des Klubs gewählt worden. Der frühere Schiedsrichter hatte bereits vor seiner Wahl Kontakt mit Becca und angekündigt, die Gespräche mit dem Luxemburger Unternehmer nach der Veranstaltung zu intensivieren. (Lesen Sie auch: Kommentar - Der letzte Neuanfang für den 1. FC Kaiserslautern)

Eine Geduldsprobe droht

Denn um das Engagement Beccas gibt es weiterhin viele offene Fragen. Der potenzielle Investor zögert seit Monaten mit seinem Einstieg. 25 Millionen Euro stehen im Raum, sind aber bis heute nicht geflossen.

"Es wird so schnell nichts feststehen"

Ein zeitnaher Vollzug scheint nach den Äußerungen des Geschäftsmanns jedenfalls nicht zu erwarten zu sein. "“Wie es weitergeht, wird auch in den nächsten Wochen nicht feststehen. Ich muss zuerst das Programm in den Händen halten und sehen, wen sie als Geschäftsführer haben wollen. Wenn man sie so hört, sind sie stark und brauchen niemanden. Aber wir werden ja dann im Juni sehen, ob sie die Lizenz bekommen", sagte Becca der Zeitung.

REDAKTION
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