Boris Schommers, neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Jan Huebner)

Fußball | 3. Liga Boris Schommers will den 1. FC Kaiserslautern "wieder nach vorne bringen"

Seit knapp drei Wochen ist Boris Schommers nun neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern. In der Länderspielpause zieht der 40-Jährige gegenüber SWR Sport eine erste Zwischenbilanz.

Die sportliche Ausbeute ist noch durchwachsen: Einem Remis gegen Magdeburg (1:1) folgte eine 1:3-Auswärtspleite bei den Münchner Löwen - einhergehend mit einer besorgniserregenden Leistung der Roten Teufel. Dieser ließ der FCK im Heimspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten FC Carl-Zeiss Jena einen wichtigen 3:1-Heimsieg folgen. Die Pfälzer zeigten dabei Moral, drehten sie doch einen frühen 0:1-Rückstand.

"Ein Schritt in die richtige Richtung"

Für Trainer Boris Schommers war diese Willensleistung ein "erster Schritt. Mit dem Sieg gegen Jena haben wir es geschafft, dass viele Zuschauer, die vorher vielleicht frustriert waren, zufrieden nach Hause gegangen sind. Und das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung".

"Hart und akribisch arbeiten"

Schommers weiß, dass er Ergebnisse braucht, um in Ruhe arbeiten zu können. Doch der ehemalige Nürnberg-Coach hat auch bereits die langfristige Entwicklung seiner Mannschaft im Blick. "Ich möchte dieser Mannschaft mittelfristig meine Handschrift vermitteln. Wir wollen in dieser 3. Liga dominanten Fußball spielen, wir wollen agieren. Um da hinzukommen müssen wir hart und akribisch arbeiten", so Schommers.

Was er mit seiner "Handschrift" meint, erklärt Schommers so: "Ich will in meinen Mannschaften eine Struktur sehen. Sie soll spielerische Lösungen finden - aber nicht ausschließlich. Meine Spieler sollen auf dem Platz selbständig Sachen erkennen - und dann auch umsetzen."

Schommers ist froh, die Aufgabe bei den Roten Teufeln übernommen zu haben - auch wenn er weiß, dass die Situation nicht leicht ist. "Es ist eine tolle Herausforderung", sagt der FCK-Coach: "Es ist ein Traditionsverein, der wieder in erfolgreichere sportliche Bahnen gehört. Nach den guten Gesprächen mit den Verantwortlichen will ich maßgeblich mit daran beteiligt zu sein, diesen Verein wieder nach vorne zu bringen."

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