Kevin Kraus vom 1. FC Kaiserslautern im Duell mit Sascha Mölders von 1860 München (Foto: Imago, MIS)

Fußball | 3. Liga Zwei Eigentore: Chaotischer FCK schlägt sich bei 1860 München selbst

Der 1. FC Kaiserslautern schlittert immer tiefer in die Krise: Nach drei Slapstick-Gegentoren unterlagen die Roten Teufel am zehnten Spieltag der 3. Liga mit 1:3 beim TSV 1860 München.

Dominik Schad (7. Minute) und Jose Matuwila (48.) trafen jeweils ins eigene Netz und brachten den FCK damit auf die Verliererstraße. Das zwischenzeitliche 1:2 durch eine schöne Direktabnahme von Carlo Sickinger (51.) ließ die Hoffnung der Pfälzer auf einen Punktgewinn nur kurz aufkommen, ehe Timo Gebhart nur 60 Sekunden später (52.) den alten Abstand wieder herstellte.

Lennart Grill sieht bei den Gegentoren nicht gut aus

Kaiserslautern präsentierte sich in der Defensive anfällig und unorganisiert. Auch U21-Nationaltorhüter Lennart Grill konnte keine Sicherheit ausstrahlen, sondern sah bei allen drei Gegentoren nicht gut aus.

"Unsere Leitung war sehr enttäuschend. Wir waren nicht konsequent genug. Das war ein bitterer Nachmittag", bilanzierte FCK-Abwehrspieler Kevin Kraus.

Dauer

Abstiegskampf droht

Die Mannschaft des neuen Coaches Boris Schommers muss den Blick in der 3. Liga nun endgültig nach unten richten. Der Effekt des Trainerwechsels scheint bereits verpufft. Dem vermeintlichen Aufstiegsaspiranten droht mit nur zehn Punkten aus den ersten zehn Spielen nun der Abstiegskampf.

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