Christoph Hemlein vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Thomas Frey)

Fußball | 3. Liga 1. FC Kaiserslautern mit neuem Kapitän gegen Unterhaching

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Kurz vor dem Saisonauftakt gegen die SpVgg Unterhaching üben sich die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern in Zurückhaltung. Eine erste Entscheidung gibt es dagegen in der Kapitänsfrage.

"Höchster Respekt vor der Liga"

Am Samstag ist es soweit. Mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching startet der 1. FC Kaiserslautern in die neue Drittliga-Spielzeit. Nach einer durchwachsenen letzten Saison und einigen Unruhen rund um den Verein in jüngster Vergangenheit geht der Blick bei den FCK-Verantwortlichen nach vorne.

Bei der Auftakt-Pressekonferenz äußerte sich Sportvorstand Martin Bader betont zurückhaltend zu möglichen Zielen: "Wir wollen eine erfolgreiche Saison spielen und sind nicht getrieben, in die zweite Liga aufsteigen zu müssen." Stattdessen hob der 51-Jährige den zukunftsorientierten Kurs des Vereins hervor: "Die Ziele beim FCK sind langfristig angelegt, weil es uns wirtschaftlich gelingt über einen längeren Zeitraum was zu entwickeln." Bader betonte zwar, dass alles dafür getan werde, eine erfolgreiche Saison zu spielen, ist sich aber auch der Konkurrenzsituation bewusst: "Wir haben höchsten Respekt vor dieser Liga. Wir reden von acht bis zehn Mannschaften, die in der oberen Tabellenhälfte spielen wollen."

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Hildmann fordert Zeit

Auch Lautern-Trainer Sascha Hildmann bemühte sich, die Erwartungshaltung niedrig zu halten: "Wir in der sportlichen Führung müssen versuchen, das so zu gestalten, dass das keine Überhand nimmt - Druck mindert Leistung, wir wollen maximale Leistung." Dabei forderte der gebürtige Lauterer auch Geduld für die Neuzugänge: "Die Jungs brauchen Zeit, die müssen sich finden, die müssen die Stadt und die Fans kennen lernen."

Hemlein als Kapitän gegen Unterhaching

Zunächst steht aber das Spiel gegen die SpVgg Unterhaching an. "Eine sehr spielstarke Mannschaft mit richtig guten Drittliga-Spielern", ist sich Hildmann der Qualität der Bayern bewusst. "Wir wollen versuchen, dieses spielerische Element erst gar nicht richtig groß aufkommen zu lassen", so der FCK-Coach, der nicht nur auf Außenspieler Simon Skarlatidis verzichten muss. Auch die Langzeitverletzten Dylan Esmel und Lukas Spalvis, sowie Janek Sternberg und Lukas Gottwalt, fehlen den Roten Teufeln.

Kurios: Neuzugang José-Junior Matuwila darf nicht mitspielen. Er bringt eine Gelbrotsperre von seinem Ex-Club Energie Cottbus mit. Ein Spieler freut sich dagegen besonders auf die Partie: Christoph Hemlein wird das Team am Samstag als Kapitän aufs Feld führen.

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