1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Jan Huebner)

Fußball | 3. Liga Kaiserslautern will Wende in Zwickau

Nach dem durchwachsenen Saisonstart in der dritten Liga hat der 1.FC Kaiserslautern in Zwickau drei Punkte fest eingeplant. Viel Glück wünscht auch Weltmeister Miroslav Klose

Viel Mut und viel Leidenschaft hat FCK Coach Sascha Hildmann angekündigt vor dem Montagsspiel beim FSV Zwickau. Dass diese Attribute, die den 1.FC Kaiserslautern in früheren, erfolgreicheren Zeiten stets ausgezeichnet haben, beim letzten Auftritt am vergangenen Sonntag gegen Eintracht Braunschweig (0:3) gefehlt haben, weiß auch Hildmann. "Besonders die letzte halbe Stunde war nicht gut", sagt der Coach, der aber gleichzeitig noch einmal an den engagierten Auftritt gegen den FSV Mainz 05 im Pokal erinnert.

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Persönlicher Druck wird ausgeblendet

Natürlich hat auch Hildmann mitbekommen, dass bereits in dieser frühen Phase der Saison über seine Person diskutiert wird. Auf SWR-Anfrage, wie er mit den Berichten umgeht, weicht er aber aus: "Ich habe das ja nicht geschrieben, da müssen Sie die fragen, die das geschrieben oder gesagt haben", so die Antwort von Hildmann, der dann aber doch konkreter wurde: "Es gibt viele Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Ich fokussiere mich auf meine Arbeit und ich gehe jeden Tag mit Freude ins Training", so Hildmann.

Einige Änderungen in der Startelf möglich

Grundsätzlich plant der Trainer, den "Verlierern" aus der Vorwoche auch in Zwickau das Vertrauen zu schenken. Die ein oder andere Änderung könnte es aber dennoch geben. Nicht mit dabei sind nach wie vor die verletzten Bjarnason, Bergmann, Esmel und Spalvis.

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Ein Weltmeister leidet mit dem FCK und Hildmann

Zur aktuellen Situation beim FCK zu Wort gemeldet hat sich jetzt auch Miroslav Klose. Der Weltmeister, der zwischen 1999 und 2004 das Trikot der Pfälzer trug und mittlerweile die U17 von Bayern München trainiert, leidet mit seinem Ex-Klub und mit seinem früheren Mitspieler Sascha Hildmann: "Natürlich verfolge ich Kaiserslautern, ich bin da groß geworden und trage natürlich ein Stück FCK in meinem Herzen", wünscht "Miro" besonders seinem früheren Kapitän bei den FCK Amateuren, Sascha Hildmann, alles Gute. "Es ist natürlich traurig und man wünscht sich, dass es in der Tabelle so schnell wie möglich wieder höher geht", so Klose im SWR Interview.

Vielleicht geht dieser Wunsch ja bereits nach dem Spiel in Zwickau (Montag, 19.00 Uhr) in Erfüllung.

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