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Nach zuvor sechs Spielen ohne Niederlage ist die positive Serie des 1. FC Kaiserslautern gerissen. Am Dienstagabend verlor der FCK bei 1860 München.

Der FCK hat einen Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib in der 3. Liga hinnehmen müssen. Im Auswärtsspiel beim Aufstiegskandidaten 1860 München mussten sich die Roten Teufel mit 0:3 (0:1) geschlagen geben.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte den Gastgebern aus München. Erst vergaben Erik Tallig und Sascha Mölders eine Doppelchance für 1860 (4.), fünf Minuten später zupfte Adam Hlousek am Trikot von Stephan Salger und hatte Glück, dass es dafür keine Strafe in Form eines Strafstoßes gab. Erst nach etwas mehr als 20 Minuten wurden die Pfälzer mal gefährlich, die beste Möglichkeit ergab sich nach einem Patzer von Münchens Torhüter Marco Hiller. Marvin Pourié fing ein verunglücktes Zuspiel des Keepers ab, seine Hereingabe ins Sturmzentrum wurde dann in letzter Sekunde von Semi Belkahia geblockt (30.).

Führung für 1860 nach einer Ecke für Kaiserslautern

Ein Eckball des FCK leitete die Führung für die Münchner Löwen ein. 1860 gewann das Kopfballduell im Strafraum, Merveille Biankadi trieb den Ball nach vorne und bediente Richard Neudecker, der den Ball über FCK-Keeper Matheo Raab hinweg ins Tor lupfte (31.). Raab, der für den erkrankten Avdo Spahic im Tor stand, war machtlos. Nicht zwingend genug waren die Offensivbemühungen der Pfälzer, sodass es mit dem Stand von 1:0 für 1860 München in die Halbzeit ging.

Auch nach der Pause blieben die Gastgeber spielbestimmend, nur wenige Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhten die Löwen auf 2:0. Vorausgegangen war ein Foul von Raab an Mölders im Strafraum, den berechtigten Elfmeter verwandelte Phillipp Steinhart mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck (52.).

Kaum Torchancen für die Roten Teufel, Steinhart erhöht

Die Roten Teufel blieben weiterhin harmlos in der Offensive, für 1860 München vergaben Sascha Mölders und Merveille Biankadi nach einer guten Stunde zwei sehr ordentliche Tor-Möglichkeiten. Der dritte Münchner Treffer sollte aber nicht lange auf sich warten lassen, in der 69. Minute traf Phillipp Steinhart mit einem abgefälschten Schuss zum 3:0 (69.). Kaiserslautern fehlte es auch in der Schlussphase an Kreativität, sodass das Team von Trainer Marco Antwerpen verdient als Verlierer vom Platz ging. Der Chefcoach bemängelte im Interview nach der Partie vor allem die Leistung seines Teams im Spiel gegen den Ball. Es war die erste Niederlage für den FCK seit dem 20. März (0:1 in Magdeburg).

Samstag: Direktes Duell im Kampf um den Klassenverbleib

Bereits am Samstag geht es für den 1. FC Kaiserslautern weiter. Das Heimspiel des FCK gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten KFC Uerdingen zeigen wir am 8. Mai ab 14:00 Uhr live im SWR Fernsehen, im Livestream auf swr.de/sport und auf dem YouTube-Kanal von SWR Sport.

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