FCK gegen Unterhaching (Foto: Imago, imago/foto2press)

3. Liga | 1. FC Kaiserslautern FCK erlebt Debakel in Unterhaching

Nach einer desolaten Leistung hat der 1. FC Kaiserslautern am 17. Spieltag der 3. Liga seine sechste Niederlage kassiert. Das Team von Michael Frontzeck unterlag in Unterhaching mit 0:5.

Wütend, enttäuscht und mit einem gellenden Pfeifkonzert empfingen die FCK-Fans ihr Team wenige Minuten nach Schlusspfiff in der Kurve. Trotz der 0:5-Niederlage stellten sich die Spieler ihren Anhängern, diskutierten minutenlang über das Debakel in Unterhaching. Für Trainer Michael Frontzeck dürfte es nach dieser Niederlage eng werden.

Die Pfälzer stecken als Zehnter weiter im Tabellenmittelfeld fest. Luca Marseiler (23.) brachte Unterhaching vor heimischer Kulisse aus vermeintlicher Abseitsposition in Führung, Stefan Schimmer (28.) erhöhte nur wenige Minuten später.

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Beste Chance kurz vor der Halbzeitpause

Eine Reaktion der Roten Teufel blieb zunächst aus, der Däne Mads Albaek vergab kurz vor der Halbzeitpause die große Chance auf den Anschlusstreffer. Unterhachings Keeper Lukas Königshofer parierte glänzend.

Im zweiten Durchgang agierte der FCK etwas entschlossener, doch der Gastgeber blieb gefährlich und das deutlich bessere Team. Sascha Bigalke (65.) verschoss zunächst einen Foulelfmeter, brachte aber den Nachschuss im Tor unter. Jim-Patrick Müller (71.) und Stephan Hain (84.) sorgten für den verdienten 5:0-Endstand aus Sicht der Gastgeber.

Wird es jetzt eng für Frontzeck?

Mit 21 Punkten nach 17 Spieltagen verlieren die Pfälzer als Tabellen-Zehnter das angestrebte Ziel Wiederaufstieg immer mehr aus den Augen. Die sportliche Krise spitzt sich weiter zu. Durch die sechste Saison-Niederlage wächst der Druck auf FCK-Trainer Michael Frontzeck.

Ob die Partie in Unterhaching seine letzte an der Seitenlinie des FCK gewesen war, konnte der Trainer "so kurz nach dem Spiel nicht sagen".

Bader lässt Zukunft von Frontzeck offen

"Es ist natürlich eine Riesenenttäuschung, überhaupt keine Frage", sagte Michael Frontzeck gegenüber SWR Sport. "Was das jetzt für mich persönlich bedeutet, das weiß ich nicht."

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Sportvorstand Martin Bader wollte sich zur Zukunft von Frontzeck nicht abschließend äußern: "Es muss mir erlaubt sein, dass ich das nach so einem Spiel sacken lasse." Es gebe viele Fragen, die er mit der Mannschaft, dem Trainer, aber auch den Gremien aufarbeiten wolle.

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