Simon Skarlatidis könnte beim SV Meppen ein Kandidat für die Startelf sein (Foto: Imago, imago images / Jan Huebner)

Fußball | 3. Liga Auswärtsspiel in Meppen - geht es für den FCK hoch oder runter?

Tabellenplatz zehn. Mittelmaß. Der 1. FC Kaiserslautern hinkt den Erwartungen hinterher. Mit einem Sieg beim SV Meppen können die Pfälzer in der Tabelle einen Schritt nach vorne machen. Kommen sie ohne Punkte wieder, können sie aber genauso gut auch nach unten rutschen.

Das 1:0 beim SV Meppen im Dezember 2018, es war der erste Sieg von Sascha Hildmann als Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Dieses Ergebnis würde er gerne wieder nehmen.

Mit der spielerischen Qualität der letzten beiden Partien und einer gewissen Abschlussstärke sieht Hildmann gute Chancen für drei Punkte.

Matuwila und Bachmann fraglich

Auf die Frage, warum er meist vorsichtig mit seinen Einschätzungen sei, sich mit einem 1:0 zufriedengeben würde und sich nicht auch mal ein klares 3:0 wünsche, sagt Hildmann: "Ich bin gut erzogen worden zu Hause, mit unheimlich viel Respekt und ich bringe jedem Gegner großen Respekt entgegen und deshalb verhalte ich mich auch so, genauso wie ich das hier tue. Ich bin kein Großsprecher, ich versuche die Jungs zu motivieren."

Motivation ist das eine, die Kader-Stärke das andere. Die Einsätze von Verteidiger José-Junior Matuwila und Mittelfeldmann Janik Bachmann sind in Meppen noch fraglich. Matuwila erholt sich von einem Magen-Darm-Virus, fühlt sich noch geschwächt. Bachmann laboriert mit einer schmerzhaften Prellung am Fuß. Ohne die beiden ist eine Änderung der Taktik und des Systems durchaus möglich, sagt Hildmann.

Skarlatidis in der Startelf?

Dafür ist Simon Skarlatidis ein Kandidat für die Startelf am Samstag. Der Neuzugang aus Würzburg hatte sich in der Vorbereitung verletzt, ein Haarriss im Knie warf den 28-jährigen Mittelfeldspieler zurück. Außerdem ist der zuletzt aus Dresden verpflichtete Lucas Röser laut Hildmann fit und bereit für 90 Minuten.

Mit Meppen erwartet den FCK eine schwierige Aufgabe, so der Coach: "Eine extrem leidenschaftliche Mannschaft, die sehr fleißig gegen den Ball arbeitet, ein sehr gutes Umschaltspiel hat und natürlich dann auch versucht zum Torerfolg zu kommen." In der Tabelle steht der Gegner einen Punkt hinter den Pfälzern, mit einem Sieg kann Meppen vorbeiziehen. Wichtig für seine Mannschaft sei eine extreme Zweikampf-Härte und hohe Aggressivität.

1.000 FCK-Fans fahren mit nach Meppen

Um daran zu arbeiten, hatte das Team jetzt Zeit. In der Länderspiel-Pause lag der Schwerpunkt vor allem im Abwehr-Verhalten der Viererkette, trotzdem soll auch der Spielaufbau weiter verbessert werden. Es wurde auch viel Arbeit in den mentalen Bereich investiert. "Weil der Kopf dann doch meist der entscheidende ist", sagte Hildmann.

Einen klaren Kopf behalten müssen sie in Meppen. Ein kleines Stadion, mit besonderer Atmosphäre, die Zuschauer ganz nah dran am Spielfeld. Da kann es schon mal hitzig werden. Mehr als 1.000 FCK-Fans werden ihren Verein bei dieser Aufgabe unterstützen.

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