Innenverteidiger Kevin Kraus wechselt vom 1. FC Heidenheim zum 1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Sportfoto Zink / MeZi)

3. Liga | 1. FC Kaiserslautern Kevin Kraus wechselt aus Heidenheim zum FCK

Die neue Innenverteidigung des 1. FC Kaiserslautern nimmt Formen an. Nach Özgür Özdemir von der SG Sonnenhof Großaspach wechselte am Mittwoch der Heidenheimer Kevin Kraus zum FCK.

Der 1. FC Kaiserslautern hat die letzte freie Position in der Innenverteidigung mit Kevin Kraus besetzt. Der 25-Jährige kommt ablösefrei vom 1. FC Heidenheim und erhält bei den Pfälzern einen Dreijahresvertrag, teilte der Zweitliga-Absteiger am Mittwoch mit. Sportdirektor Boris Notzon lobte vor allem Kraus' Robustheit und Einstellung. Er verfüge über den nötigen Willen, der am Betzenberg gefragt sei, sagte Notzon.

Der gebürtige Wiesbadener Kraus spielte in der Jugend in Wehen und für Eintracht Frankfurt, wo er als 18-Jähriger in der Bundesliga debütierte. In Fürth und Heidenheim entwickelte er sich zum Stammspieler. Kraus bestritt 97 Zweitliga-und 17 Drittligapartien. "Ich freue mich richtig auf die neue Aufgabe, auf die Mannschaft, auf die tollen Fans und auf das Stadion! Ich bin davon überzeugt, dass wir hier einiges erreichen können", sagte Kraus.

Özdemir kommt aus Großaspach

Am Dienstag hatte der 1. FC Kaiserslautern bereits Innenverteidiger Özgür Özdemir von der SG Sonnenhof Großaspach verpflichtet. Der 1,88 Meter große Abwehrspieler war er von der U16 bis zur U21 insgesamt 23-mal für türkische Nachwuchsnationalteams im Einsatz. Seine fußballerische Ausbildung durchlief der gebürtige Frankfurter unter anderem bei Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg.

FCK-Sportvorstand Martin Bader sagte: "Ich habe seine Entwicklung die vergangenen Jahre intensiv verfolgt. Ihn zeichnet neben seinen sportlichen Qualitäten und seiner Erfahrung in der 3. Liga vor allem sein Ehrgeiz, seine Mentalität und sein Siegeswille aus."

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