Frustrierte FCK-SPieler. Der Wiederaufstiegstraum ist geplatzt. (Foto: Imago, Imago)

Fußball | 3. Liga Der FCK will die Saison vernünftig zu Ende spielen

Sieben Spiele blieb der 1. FC Kaiserslautern zuletzt ohne Niederlage. Von diesem Aufwärtstrend war gegen Osnabrück kaum noch etwas zu sehen. Der letzte Hoffnungsschimmer in Sachen Aufstieg ist damit komplett verblasst.

Es war insgesamt ein ernüchternder Nachmittag für Kaiserslautern. Gegen den VfL Osnabrück hatten sich die Roten Teufel viel vorgenommen und doch "völlig verdient verloren" wie Trainer Sascha Hildmann nach der 1:3-Heimpleite eingestehen musste.

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Denn die Gäste zeigten dem FCK im eigenen Stadion, wie man spielen muss, um aus der 3. Liga aufzusteigen. Der Tabellenführer aus Niedersachsen agierte als Kollektiv, mit brutaler Effizienz und präsentierte sich unangenehm im Zweikampfverhalten.

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"Hatten mit der Zweikampfhärte ein Problem"

"Wir hatten mit der Zweikampfhärte ein Problem", bestätigte auch Coach Hildmann. Seine Mannschaft agierte dagegen fehlerhaft im Spielaufbau, mit zu wenig Tempo und Torgefahr. "Es ist schade, dass man so ein schönes Spitzenspiel, wo man hätte nochmal rankommen können, dann so aus der Hand gibt", fasste der frustrierte Florian Pick zusammen.

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Wiederaufstieg bleibt Wunschdenken

Statt "Top-Five" heißt es beim FCK jetzt Tabellenplatz neun - und das bei elf Punkten Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Vor allem die fehlende Konstanz ist in dieser schwankenden Saison das große Manko des FCK.

"Wir müssen mal zusehen, dass wir auch Teams, die über uns stehen, schlagen, außer Karlsruhe", sagte Pick. Für den Mittelfeldspieler ist es bislang "eine leicht verkorkste Saison". Bis zuletzt schielte so mancher pfälzische Aufstiegsoptimist rund um den Betzenberg noch in Richtung Rang drei. Doch selbst diese dürften das Hoffen nun wohl aufgeben.

Ehrliche Worte von Kühlwetter

Stürmer Christian Kühlwetter erklärte nach dem Osnabrück-Spiel: "Wir wollten einfach die Siege holen und sehen, was dabei noch rumkommt. Mit viel Glück hätte es noch geklappt." Glück, dass der FCK bislang auch nicht wirklich erzwungen hat. Und so ordnetete Kühlwetter folgerichtig ein: "Wenn man ehrlich ist, müssen die anderen viele Spiele verlieren und wir müssten alles gewinnen." Ziel kann es für die Roten Teufel jetzt nur noch sein, die Saison so gut wie möglich zu Ende zu spielen.

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