Viele FCK-Fans wünschen sich wieder Ruhe in der Führungsetage ihres Vereins (Foto: Imago, imago images / Eibner)

3. Liga | 1. FC Kaiserslautern Stadt Kaiserslautern kritisiert den FCK

Der Investoren-Streit beim 1. FC Kaiserslautern scheint seit Montagabend geschlichtet. Aufatmen bei Fans und Verantwortlichen. Doch die Stadt Kaiserslautern kritisiert die Außendarstellung des FCK.

Seit Wochen schwelte der Investoren-Streit beim 1. FC Kaiserslautern. Soll der Luxemburger Flavio Becca beim FCK einsteigen? Der hatte sein Investment jedoch an die Bedingung geknüpft, dass sich der FCK vom gewählten Beirat Michael Littig trennt. Eine Zerreißprobe für die Roten Teufel. Vergangene Woche spitzte sich der Streit zu und drohte am Montag zu eskalieren. Littig konnte die Eskalation gerade noch abwenden, indem er namentlich bisher nicht genannte "regionale Investoren" präsentierte, die den Roten Teufel im Kampf um die Drittliga-Lizenz für die kommende Saison - und wohl auch darüber hinaus - unterstützen wollen. Die Chaos-Wochen beim FCK scheinen also vorerst beendet.

Das hoffen nicht nur die Fans. Denn auch Stadt und die Stadiongesellschaft reagierten besorgt auf die jüngsten Entwicklungen beim FCK. Beide waren vom teilweise öffentlich ausgetragenen Streit beim Traditionsklub nicht gerade erfreut. Laut Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) sei die Außendarstellung des Vereins chaotisch. Er könne nur an die Verantwortlichen appellieren, ihre persönlichen Interessen zurückzustellen und sich ernsthaft um die Lizenzerteilung für die nächste Spielzeit zu bemühen. Ihr Auftrag sei, den 1. FC Kaiserslautern in eine wirtschaftlich und sportlich erfolgreiche Zukunft zu führen.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP
STAND