Der 1. FC Kaiserslautern (rote Trikots) will dem VfL Osnabrück ein Bein stellen (Foto: Imago, pmk)

Fußball | 3. Liga FCK will Spitzenreiter Osnabrück ein Bein stellen

Frühlingsanfang, seit sieben Spielen ungeschlagen und nun den Spitzenreiter vor der Brust: Die Partie gegen den VfL Osnabrück (Sonntag, 13 Uhr) wird entscheiden, wohin der Weg des 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga führt.

Klar ist: Der FCK will seinen zarten Aufschwung mit zuletzt 13 Punkten aus sieben Spielen auch gegen den Tabellenersten aus Osnabrück fortsetzen. Mit den eigenen Fans im Rücken soll ein Dreier her - auch als Revanche für das Hinspiel, dass mit 2:0 an die Niedersachsen ging. 18.000 Karten haben die Pfälzer bisher abgesetzt, am Sonntag dürften noch einige tausend Fans dazu kommen.

Ziel: dem Spitzenreiter ein Bein stellen

Beste Voraussetzungen also, dem Spitzenreiter ein Bein stellen zu können. "Wir werden unsere starke Defensive der starken Osnabrücker Offensive entgegensetzen", blickte FCK-Coach Sascha Hildmann voraus. Der VfL hat mit 42 Treffern den fünftbesten Angriff der 3. Liga. Kaiserslautern hat bisher 36 Gegentore kassiert, die Abwehr zeigte sich vor allem jüngst sehr stabil. Sechs Gegentreffer in den bisherigen neun Spielen 2019 belegen dies.

Hildmann: "Wollen mutig auftreten"

"Es ist ein schmaler Grat, doch wir wollen etwas riskieren, auch gegen Osnabrück. Wir wissen, dass wir immer in der Lage sind, ein Tor zu erzielen. Gegen den VfL wollen wir Mut nach vorne zeigen", sagte Hildmann weiter: "Die 3. Liga ist unglaublich eng, Druck ist immer da. Doch wir haben im Moment einen positiven Druck und so wollen wir es auch angehen am Sonntag."

Mit einem Erfolg gegen den VfL bekämen die Roten Teufel in der 3. Liga wohl noch einmal Rückenwind. Acht Spieltage vor Saisonende wäre zumindest der Relegationsrang drei wieder in Sichtweite - auch wenn die Abstände weiterhin groß sind. Derzeit beträgt die Differenz auf den Dritten SV Wehen Wiesbaden acht Zähler. Doch in der 3. Liga kann jeder jeden schlagen, wie sich Woche für Woche zeigt. Nur Ausreißer darf sich der FCK nicht mehr erlauben.

"Immer schnell Euphorie beim FCK"

Das weiß auch Hildmann. Der FCK-Coach hofft auf eine Fortsetzung des Trends aus den letzten Spielen, will den Blick aber noch nicht nach oben richten. "Euphorie entsteht in Kaiserslautern immer schnell. Wenn wir am Sonntag gewinnen, sind die vorderen Plätze wieder in Reichweite, je nachdem, wie die anderen Teams spielen. Wir wollen uns auf unsere eigene Stärke konzentrieren. Wir sehen es aber positiv: Es ist doch schön, wenn sich für uns noch Möglichkeiten ergeben sollten", so Hildmann. Zu verlieren hat der FCK jedenfalls kaum noch etwas.

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