Mads Albaek vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Werner Schmitt)

Fußball | 3. Liga FCK: Mit vollem Risiko gegen Carl-Zeiss Jena

Nach zwei Unentschieden will Drittligist 1. FC Kaiserslautern gegen Abstiegskandidat Carl-Zeiss Jena endlich wieder drei Punkte einfahren. Trainer Sascha Hildmann geht dabei volles Risiko.

Mit zwei Heimspielen vor der Brust will die Mannschaft von Sascha Hildmann am Sonntag (13 Uhr) im Fritz-Walter-Stadion gegen Jena wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Der FCK hatte die vergangenen zwei Begegnungen jeweils in der Schlussphase aus der Hand gegeben. Mit Blick auf die Tabelle wollte es Trainer Sascha Hildmann aber nicht gelten lassen, dass die nächsten zwei Spiele über den Ausgang der Saison entscheiden. Aktuell ist Kaiserslautern sieben Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt.

Sascha Hildmann setzt auf Angriff

Gegen Jena und anschließend Braunschweig sollen deshalb zwei Siege her. Vor heimischem Publikum lautet die Devise von Coach Hildmann Angriff: "Wir wollen versuchen hoch anzugreifen, zu pressen und immer versuchen schnellstmöglich nach vorne zu spielen, um Druck aufzubauen auf den Gegner und zu zeigen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen." Als Trainer seines Ex-Vereins Großaspach hat Hildmann allerdings keine guten Erinnerungen an Jena.

"Widerstände, die wir brechen müssen"

Carl-Zeiss Jena liegt mit 24 Punkten auf Tabellenplatz 18 und erzielte in den letzten sieben Spielen nur ein Tor. Dennoch seien die Thüringer kein leichter Gegner. "Jena ist eine erfahrene Mannschaft. Sie versuchen viele Dinge spielerisch zu lösen", so Hildmann. Auch die Motivation der Gäste sei nicht zu unterschätzen: "Die rollen mit 1.500 Mann an, für sie ist es das Spiel des Jahres. Das sind Widerstände, die wir brechen müssen."

Mads Albaek: Stabilisator im Mittelfeld

Eine wichtige Säule für die Partie gegen Jena bildet Mittelfeldspieler Mads Albaek, der nach langer Verletzungszeit die Roten Teufel mit seiner Erfahrung stabilisieren soll. "Ich bin froh, dass er fit ist. Ich freue mich auf seine Erfahrung, seine Art Fußball zu spielen", so Hildmann.

Die Aufgabe von Albaek gegen die Thüringer wird sein, das Risiko des aggressiven Pressings der Lauterer zu minimieren. Dennoch dürfe man die Erwartungen an Albaek nach seiner verletzungsbedingten Pause auch nicht zu hoch hängen. "Er soll einfach sein Spiel spielen, einfach er selbst sein und dann wird das schon", so Hildmann.

Außer den Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Reha nach Knorpelschaden) und Dylan Esmel (Kreuzbandriss) ist nur der Einsatz von Hendrick Zuck wegen Rückenschmerzen noch fraglich.

AUTOR/IN
STAND