FCK-Trainer Sascha Hildmann ist stinksauer (Foto: Imago, Jan Huebner)

Fußball | 3. Liga FCK-Trainer Sascha Hildmann stinksauer: "Das war Dummheit"

Beim 1. FC Kaiserslautern is nach der unerwarteten Heimniederlage gegen den VfR Aalen Ernüchterung eingekehrt. Trainer Sascha Hildmann übte heftige Kritik an seiner Mannschaft.

Das Ende der ohnehin nur noch vagen Hoffnungen auf die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga hatte Hildmann die Feierlaune am Vorabend seines 47. Geburtstages gründlich verdorben. Und so redete sich der Trainer des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern nach der 0:1 (0:0)-Heimpleite gegen Tabellenschlusslicht VfR Aalen in Rage.

Hildmann von einigen Spielern "genervt"

"Wir machen es immer zu kompliziert. Ich bin einfach extrem genervt. Auch von einigen Spielern bin ich genervt", schimpfte Hildmann: "Das wir das Spiel am Ende sogar noch verlieren - das ist Dummheit."

Harte Worte! Nach nur einer Niederlage aus den zurückliegenden neun Partien hatten sich die Pfälzer vor dem Anpfiff noch minimalen Chancen ausgerechnet, am Ende einer durchwachsenen Saison doch noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Doch der Aufwärtstrend wurde vor 18.317 Zuschauern jäh gestoppt, weil der FCK seine Möglichkeiten leichtfertig vergab und kurz vor Schluss durch den Treffer des Ex-Mainzers Petar Sliskovic (88. Minute) den späten K.o. erlitt.

"Es kommt dann, wie es kommen muss"

"Unsere erste Halbzeit war noch recht ordentlich, aber in der zweiten Hälfte waren wir einfach schlecht. Am Ende kommt es dann, wie es kommen muss", bilanzierte der frustrierte Hildmann.

Scharfe Kritik an Timmy Thiele

Allen voran Timmy Thiele hätte die Partie in eine andere Bahn lenken können, als er in der 55. Minute frei auf das Aalener Tor zulief, dieses aber verfehlte. "Solche Dinger musst du einfach machen, wenn du den Anspruch hast beim FCK zu spielen", kritisierte Hildmann.

Mit einem Sieg hätte Lautern bis auf acht Zähler an den SV Wehen Wiesbaden auf dem Aufstiegsrelegationsplatz heranrücken können. Weil das direkte Duell gegen die Hessen Ende April noch ansteht, wäre durchaus noch etwas möglich gewesen in Richtung Wiederaufstieg. So aber heißt es weiter: Tristesse im Tabellenmittelfeld auf dem achten Rang. Bei elf Zählern Rückstand zu Platz drei und nur noch sechs ausstehenden Spielen ist der Zug in Richtung 2. Liga wohl endgültig ohne den viermaligen deutschen Meister abgefahren.

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