Für Jan Löhmannsröben ist beim 1. FC Kaiserslautern Schluss (Foto: Imago, Noah Wedel)

Fußball | 3. Liga Für Löhmannsröben ist beim FCK-Schluss - Kritik an den Bossen

Jan Löhmannsröben erhält beim 1. FC Kaiserslautern keinen Vertrag für die kommende Spielzeit. Während der 28-Jährige in den Sozialen Netzwerken den Fans dankt, attackiert er die FCK-Bosse über die Medien.

Der Ende Juni auslaufende Vertrag von Jan Löhmannsröben wird seitens des Klubs nicht verlängert. Der Mittelfeldspieler muss sich somit einen neuen Klub suchen.

Löhmannsröben verabschiedet sich

Löhmannsröben verabschiedete sich daher über die Sozialen Medien offiziell bei den FCK-Fans. Der bei den Anhängern ob seiner kämpferischen Spielweise beliebte Profi bedankte sich gleichzeitig für die Unterstützung.

Liebe Fck Fans , leider trennen sich unsere Wege nach nur einem Jahr wieder. Es war mir eine Ehre, auf dem Betze mit euch zu fighten !! Auch wenn nicht alles nach Plan lief, denke ich hatten wir trz viele Highlights zusammen ! Wünsch euch, dass ihr nächstes Jahr den Aufstieg schafft und bleibt der Mannschaft treu, auch wenn es mal nicht so läuft! Ihr sollt wissen, wie viel Einfluss ihr auf das Team mit einer guten oder negativen Stimmung habt! Also Leute: Alles Gute, wir sehen uns, ich werd euch vermissen 😉 Euer löh #football #soccer #kaiserslautern #fck #abschied #newchapter #comingsoon #jl6

Attacke auf die Bosse

In der "Bild"-Zeitung attackierte Löhmannsröben indes die Bosse des 1. FC Kaiserslautern. Den 28-Jährigen stört die Art und Weise der Kommunikation rund um das Vertragsende. "Ich finde es schade, wenn man es so lange rauszögert und einem dann per WhatsApp-Nachricht mitgeteilt wird, dass es nicht mehr weiter geht. Es kam kein Anruf", so Löhmannsröben gegenüber dem Blatt.

Ein Vorwurf, den Martin Bader, FCK-Geschäftsführer Sport, so nicht stehen lassen will. "Ich habe nach der Saison mit ihm persönlich gesprochen. Ihm gesagt, dass es noch offen ist, aber die Wahrscheinlichkeit besteht, dass wir die Option nicht wahrnehmen. Ich habe den Berater dann informiert und ihm persönlich eine SMS geschrieben", so der 51-Jährige zur "Bild".

Nun kommt es somit zur Trennung. Löhmannsröben lief in der abgelaufenen Drittligasaison 26 Mal für die Roten Teufel auf. Bekanntheit erlangte er vor allem auch durch seine "Cornflakes"-Rede, als er einem Schiedsrichter vorwarf, statt Spiele zu leiten, doch "lieber Cornflakes zu zählen".

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