Fans des 1. FC Kaiserslautern. (Foto: Imago, imago)

Fußball | 3. Liga Kaiserslautern erhält Lizenz für die 3. Liga

Der finanziell schwer angeschlagene Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat die endgültige Zulassung für die kommenden Spielzeit erhalten.

Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag bekannt, nachdem der FCK alle gestellten Auflagen erfüllt hatte. Neben den Pfälzern erteilte der Verband auch allen anderen 19 Vereinen die Lizenz für die Saison 2019/2020. Dank des Reinerlöses von rund 750.000 Euro aus dem "Retterspiel" gegen Doublesieger Bayern München in der vergangenen Woche hatte der viermalige Meister die Lizenz so gut wie sicher.

FCK-Geschäftsführer Michael Klatt sprach den Mitarbeitern des Vereins am Montag einen besonderen Dank für ihre engagierte Arbeit aus. "Auch bei unseren Finanzpartnern, mit denen wir insbesondere in den vergangenen Wochen erfolgreiche Gespräche geführt haben, möchten wir uns ausdrücklich bedanken", sagte Klatt.

Becca mit Investitionen von rund 25 Millionen Euro

Nach der Partie hatte es laut Geschäftsführer Michael Klatt bereits eine positive Rückmeldung des DFB gegeben. Zuvor war nach mehreren Kehrtwenden bereits der luxemburgische Unternehmer Flavio Becca als Investor eingestiegen, um zunächst die Insolvenz des Vereins abzuwenden. Der ambitionierte Becca, der mit Kaiserslautern langfristig die Rückkehr in die Bundesliga anpeilt, will den Klub in den kommenden fünf Jahren mit Investitionen von rund 25 Millionen Euro unterstützen.

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