Hildmann-Aus beim FCK wohl nur noch eine Frage der Zeit (Foto: Imago, imago images / Picture Point)

Fußball | 3. Liga Hildmann-Aus beim FCK steht wohl unmittelbar bevor

Nach der 1:6-Pleite beim SV Meppen steht der 1. FC Kaiserslautern mit dem Rücken zur Wand. Nach Informationen von SWR Sport will sich der FCK daher am Montag von Trainer Sascha Hildmann trennen.

Als die Spieler des 1. FC Kaiserslautern den wütenden Anhängern Rede und Antwort standen, fällte ihr Trainer schon sein vernichtendes Urteil. "Wir haben ohne Kopf gespielt, ohne Zweikampfverhalten. Das war bodenlos", schimpfte Sascha Hildmann nach dem 1:6-Debakel beim SV Meppen.

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"Das tut ganz schön weh, ich muss mich bei den Fans entschuldigen. Das haben sie nicht verdient", so Hildmann weiter.

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Sendedatum
Sendezeit
17:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen

1.500 Unentwegte hatten die knapp 500 Kilometer auf sich genommen - in der Hoffnung, beim einst ruhmreichen Drittligisten einen Fortschritt zu erkennen. Verbunden auch mit dem zarten Wunsch, wieder in die vordere Region der Tabelle blicken zu dürfen.

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Die bittere Realität aber lautet: Der viermalige deutsche Meister blickt mal wieder in den Abgrund. "Viele Spieler sind an der eigenen Form vorbeigerauscht, das war richtig schlecht. Ich kann mir das nicht erklären", sagte Hildmann im Interview mit SWR Sport.

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Hildmann-Aus beim FCK besiegelt - Montag Verkündigung?

Das muss er wohl auch nicht mehr. Denn wie aus dem Umfeld des FCK am Sonntag zu hören war, gilt das Aus von Hildmann bereits als besiegelt. Bereits am Montag soll das Aus für Hildmann nach Informationen von SWR Sport fix sein. Auch Co-Trainer Alexander Bugera muss demnach seinen Hut nehmen.

"Wir können den Unmut und die Enttäuschung der Fans über das gestrige Spiel voll und ganz nachvollziehen. Auch wir sind konsterniert und ernüchtert über die Leistung der Mannschaft. Ein solches Spiel dürfen wir einfach nicht abliefern, da gibt es nichts zu diskutieren. Wir werden das gestrige Spiel und die aktuelle Situation jetzt mit allen Verantwortlichen und Beteiligten intensiv analysieren und aufarbeiten", sagte FCK-Geschäftsführer Sport Martin Bader.

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Schon am Samstag flüchtete sich Lauterns Sportdirektor Boris Notzon in die üblichen Phrasen, die im schnelllebigen Fußball-Geschäft meist nichts Gutes bedeuteten. "Jetzt heißt es, das erst einmal sacken lassen, analysieren und alles in Ruhe besprechen", sagte Notzon, der "keinen Führungsspieler" erkannt hatte, die sich energisch gegen die Klatsche stemmte.

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Tatsächlich war es besorgniserregend, wie wehrlos sich die Roten Teufel ihrem Schicksal ergaben. Die 90 Minuten im Emsland verdeutlichten deshalb auch, dass der FCK auf dem angestrebten Weg zurück in die 2. Liga zumindest unter Hildmann nicht vorankommt. Seitdem Hildmann in der Pfalz das Kommando gibt (6. Dezember 2018), feierte Kaiserslautern noch keine zwei Siege nacheinander. Mal geht es einen Schritt vor, dann wieder einen zurück - oder zwei. Auch deshalb ist der Abstand zu den Aufstiegsrängen nach acht Spieltagen bereits eklatant, während die Abstiegsränge nur ein Pünktchen entfernt sind.

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