Martin Bader will Sportvorstand beim 1.FC Kaiserslautern bleiben (Foto: Imago, Imago)

Fußball | 3. Liga Martin Bader schließt Rücktritt aus

Martin Bader wird nicht vorzeitig von seinem Amt als "Geschäftsführer Sport" beim 1.FC Kaiserslautern zurücktreten. Das sagte er gegenüber SWR Sport. Am Sonntag war bekannt geworden, dass sich eine Mehrheit im Beirat des FCK von Bader trennen will.

Martin Bader sagte dem SWR, er sei lange genug im Geschäft und werde deshalb nicht überreagieren. Noch habe keiner der FCK-Beiräte, die ihn entlassen wollen, persönlich mit ihm darüber gesprochen. Er wisse nicht, was man ihm konkret vorwerfe. Nach Rücksprache mit dem Beiratsvorsitzenden Patrick Banf, der Baders zum Jahresende auslaufenden Vertrag verlängern will, werde er ganz normal seinen Job weitermachen.

Primäres Ziel: Die Lizenz für die kommende Saison

Er sehe sich weiter in der Pflicht in den nächsten Tagen dafür zu sorgen, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Erhalt der Lizenz geschaffen werden können. Auch sei er in Erfolg versprechenden Verhandlungen mit Neuzugängen für die kommende Saison. Bader wird nach eigener Aussage auch morgen in Luxemburg an den Verhandlungen mit dem möglichen FCK-Investor Flavio Becca teilnehmen. Dort wird sich möglicherweise entscheiden, ob der Luxemburger Geschäftsmann für rund 20 Millionen Euro das Fritz-Walter-Stadion kauft und auch in den FCK investiert.

Dauer

Der Beirat des 1. FC Kaiserslautern trifft sich erst am 16. Mai 2019 zu seiner nächsten Sitzung. Dann könnte die Entscheidung fallen, ob Bader sofort gehen muss. Eine Verlängerung seines Vertrages erscheint nach heutigem Stand unwahrscheinlich.

STAND