Mads Albeak (Foto: Imago, Imago)

Fußball | 3. Liga Mads Albaek: Warten auf den FCK-Schlüsselspieler

Er sollte die zentrale Figur im Mittelfeld des 1. FC Kaiserslautern werden. Mads Albaek. Bislang wartet Trainer Sascha Hildmann noch auf seinen Spielgestalter. Verletzungen werfen den Dänen immer wieder zurück.

Seine letzten beide Einsätze für den 1. FC Kaiserslautern liegen schon eine Weile zurück. Gegen Würzburg und Meppen, Anfang Dezember, wusste der der 29-Jährige zu überzeugen. Mehr noch, unter dem neuen Trainer Sascha Hildmann blühte Mads Albaek regelrecht auf, zeigte seine besten Leistungen im FCK-Dress. Lauterns Coach lobte ihn als zentrale Figur der Mannschaft. "Mads ist für die Mannschaft sehr wichtig. Gerade auch, weil er für Power und Mentalität steht."

Noch nicht richtig angekommen in der Pfalz

Diesen offensiven Zuspruch hatte der defensive Mittelfeldmann, seit er 2017 in die Pfalz wechselte, noch nicht bekommen. Auch weil er in die Saisonvorbereitung der 3. Liga erst verspätet einstieg und auch unter Michael Frontzeck nur schwer in die aktuelle Spielzeit fand. Oft musste der sympathische Mann aus Roskilde auf die Ersatzbank.

Sascha Hildmann hält große Stücke auf den Mittelfeldstrategen, der das Spiel der Pfälzer lenken und auch immer wieder mal beruhigen soll. "Er ist sehr wichtig für die Mannschaft, ein Schlüsselspieler mit starkem linkem Fuß", strich der FCK-Coach den Stellenwert Albaeks heraus. Doch vorerst blieb es bei zwei guten Partien. Denn erst beendeten Adduktorenbeschwerden sein Fußballjahr 2018, dann ein Muskelfaserriss die Ambitionen im Wintertrainingslager in Marbella.

Liegt seine Zukunft noch auf dem Betzenberg?

Albaek stieg zwar in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining ein, aber ein Einsatz im Derby beim Karlsruher SC kommt für ihn zu früh. Dennoch will der Däne schnellstmöglich wieder an- und eingreifen, denn er spielt auch um seine Zukunft.

Sein Vertrag beim FCK läuft im Sommer aus, beinhaltet nur eine Option für die 2. Bundesliga. "Wenn du hier im Stadion stehst und die Westkurve siehst, dann denkst du, du willst hier fünf oder sechs Jahre spielen, weil es so geil hier ist", zeigt sich Albaek immer noch begeistert und beeindruckt. Aber er wiegelt in Sachen Zukunft auch ab. "Das ist nicht nur eine Frage für mich, sondern auch für den Verein. Ich versuche nur, das Beste auf dem Platz zu zeigen." Viel Zeit dazu bleibt ihm nicht – vor allem in der Rolle des Schlüsselspielers.

STAND