Viele Mitglieder des 1. FC Kaiserslautern wünschen sich, dass der Investoren-Streit beim FCK aufgearbeitet wird (Foto: Imago, imago sportfotodienst)

Fußball | 3. Liga So will der FCK den Investoren-Streit aufarbeiten

Der 1. FC Kaiserslautern will keine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um den Streit um die Investorenfrage aufzuarbeiten. Doch der Verein hat einen Plan B.

Der 1. FC Kaiserslautern will den Investoren-Streit mit seinen Mitgliedern aufarbeiten. Auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung will der Vereinsrat jedoch verzichten. Stattdessen wollen die Roten Teufel für Ende Juli ein "Mitgliederforum" organisieren, bei dem die Funktionäre aus Geschäftsführung und Beirat Fragen der Clubmitglieder beantworten. Parallel dazu will der FCK die reguläre Jahreshauptversammlung, die ursprünglich für Dezember terminiert war, bereits früher abhalten. Derzeit wird juristisch geprüft, ob ein Termin vor dem 15. Oktober 2019 satzungsgemäß ist. Wenn möglich, soll die Jahreshauptversammlung bereits im September stattfinden. Damit sollen die 80.000 Euro, so viel würde eine zweite Sitzung in etwa kosten, gespart werden.

Der Vereinsrat des 1. FC Kaiserslautern hat sich zusammen mit Ehrenrat und Rechnungsprüfern, in einer fünfstündigen Sitzung mit Vertretern des Aufsichtsrats am Montag intensiv ausgetauscht. In einem konstruktiven Dialog erläuterte der Aufsichtsrat die Vorgänge der vergangenen Monate.

FCK-Vorstand de Buhr demonstriert Einigkeit

Die Sitzung des Vereinsrates war laut dem ehrenamtlichen FCK-Vorstandsvorsitzenden Wilfried de Buhr von Einigkeit geprägt: "Es war sehr sachlich, frei von Emotionen", sagte er der Tageszeitung Rheinpfalz. "Man hat die Hintergründe erfahren, das war sehr konstruktiv", so de Buhr weiter.

Unruhe im Verein bei Investorensuche

Die Suche nach einem Investor für den finanziell angeschlagenen Traditionsverein sorgte in der Pfalz seit Monaten für Unruhe. Am 16. Mai hatte sich Lautern für die Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Flavio Becca und gegen das Angebot einer regionalen Investoren-Gruppe entschieden.

STAND