FCK Trainer Sascha Hildmann vorsichtig optimistisch (Foto: Imago, Imago)

3. Liga | 1. FC Kaiserslautern Sascha Hildmann: "Wir haben schon noch einiges vor"

Nach der Niederlage gegen Tabellenführer Osnabrück dürfte beim FCK das Thema Wiederaufstieg abgehakt sein. Dennoch sind beim KFC Uerdingen (Freitag, 19 Uhr) die nächsten Punkte eingeplant.

Es wäre so schön gewesen - bei einem Sieg am vergangenen Wochenende wäre der Anschluss an die Aufstiegsplätze geschafft gewesen, die Lauterer hätten als Tabellenfünfter die Reise zum Auswärtsspiel in Uerdingen (Freitag, 19 Uhr) angetreten. Da aber die Begriffe "hätte", "wäre" und "könnte" auch im Geschäft Fußball nicht allzuviel aussagen, fahren die Pfälzer als Tabellenneunter mit 11 Punkten Rückstand auf Relegationsplatz 3 nach Duisburg (hier betreitet der KFC Uerdingen wegen des Stadionumbaus seine Heimspiele).

Niederlage gegen Osnabrück wurde aufgearbeitet

Die Niederlage gegen Osnabrück haben Mannschaft und Trainerteam natürlich analysiert, für Chefcoach Sascha Hildmann war besonders ärgerlich, das zwei Gegentreffer aus Eckbällen, also aus Standardsituationen resultierten. Was Hildmann noch auffiel, der hohe Aufwand seines Teams stand in keinem Verhältnis zum Ertrag. "Wir müssen auch einmal mit weniger Aufwand ein Tor ezielen", wünscht sich der Coach mehr Effektivität.

Uerdingen trotz Negativserie unberechenbar

Die Uerdinger, die - auch Dank der Millionen von Investor Mikhail Ponomarev - mit viel Optimismus in die Saison gestartet waren, sind seit der Winterpause sieglos. Auch das Gastspiel des früheren FCK Trainers Norbert Meier, der als Hoffnungsträger geholt worden war, wurde wegen Erfolglosigkeit nach wenigen Wochen bereits wieder beendet. Dennoch stellt Hildmann sein Team auf einen starken und motivierten Gegner ein, der "mit seinen Einzelspielern, zum Beispiel mit dem früheren Lauterer Osawe oder mit Grimaldi, sehr gut aufgestellt ist".

Ziele noch nicht ganz abgehakt

Auch wenn die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd nach der Niederlage gegen Osnabrück wohl entscheidend gebremst wurden, so ganz hat Sascha Hildmann das Projekt Wiederaufstieg noch nicht abgeschrieben: "In dieser Liga ist alles möglich. Mit einem Sieg bist du Fünfter, mit einer Niederlage Zehnter oder Zwölfter. Wo wir am Schluss stehen, werden wir sehen. Wir haben da schon noch einiges vor".

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