Der 1. FC Kaiserslautern hat das Hinspiel bei Eintracht Braunschweig mit 4:1 gewonnen (Foto: Imago, Susanne Hübner, Susanne Huebner)

3. Liga | 1. FC Kaiserslautern Englische Woche Teil 2 - der FCK will gegen Braunschweig nachlegen

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Nach dem 4:1 gegen Jena möchte der 1. FC Kaiserslautern auch das zweite Heimspiel innerhalb von vier Tagen auf dem Betzenberg gewinnen. Zu Gast ist Eintracht Braunschweig.

4:1 gegen Carl Zeiss Jena - endlich hat der 1. FC Kaiserslautern mal keine Führung verspielt, sondern sogar einen 0:1-Rückstand gedreht. Obwohl, ganz so einfach war es nicht gegen die Thüringer, weiß auch Mittelfeldspieler Jan Löhmannsröben: "Es war ein sehr anstrengendes Spiel gegen eine gute Mannschaft", meint der 27-Jährige im SWR-Interview. Für ihn hat ein guter Start in eine Englische Woche richtungsweisende Bedeutung. Jetzt also wieder ein Heimspiel, und wieder geht es gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel. Doch die Aufgabe gegen Eintracht Braunschweig dürfte schwerer werden als die gegen Jena. Zwar steht der letztjährige Zweitligist immer noch auf Abstiegsplatz 17, doch in der Rückrunde zeigt die Formkurve eindeutig nach oben.

Duell zweier Traditionsklubs

"Braunschweig ist ein anderes Kaliber als Jena", sagt Jan Löhmannsröben. Eine Tatsache, die durch den Blick auf die Rückrundentabelle noch einmal verstärkt wird. Dort steht die Eintracht mit 15 Punkten aus acht Spielen auf Platz fünf und damit auch fünf Plätze besser als der 1. FC Kaiserslautern. Auch FCK-Coach Sascha Hildmann spricht mit viel Respekt vom zweiten Gegner in der Englischen Woche. "Braunschweig hat eine komplett andere Mannschaft als in der Vorrunde. Sie sind hochmotiviert, aber wir wissen, was auf uns zukommt und wollen den zweiten Sieg einfahren", so der Trainer.

Der FCK muss in der Offensive umstellen

Was die Aufgabe zusätzlich erschwert, ist der Ausfall der beiden Offensivkräfte Christian Kühlwetter und Toni Jonjic. Der zuletzt starke Jonjic muss wegen eines Aussenbandrisses mehrere Wochen pausieren, Kühlwetter, der gegen Jena zweimal traf, fehlt gelbgesperrt. Aber Trainer Hildmann verweist auf den breiten Kader und wird auch den gesunden Jungs das Toreschießen nicht verbieten. "Wir haben mehrere Spieler, die auch Tore schießen und das auch dürfen."

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