Alexander Bugera vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Imago, Eibner)

3. Liga | 1. FC Kaiserslautern Alexander Bugera - der Mann für alle Aufgaben

Nach der Beurlaubung von Michael Frontzeck ist der 1. FC Kaiserslautern auf der Suche nach einem neuen Chefcoach. Bis der neue Mann gefunden ist übernimmt Co-Trainer Alexander Bugera.

Alexander Bugera hat beim 1.FC Kaiserslautern schon einiges erlebt. 2007 wechselte der gebürtige Oberpfälzer als Spieler vom MSV Duisburg auf den Betzenberg. Vor seiner Zeit bei den Zebras hatte er in Unterhaching und beim FC Bayern gekickt. Bei FCB kam der frühere U-21-Nationalspieler 1998 sogar dreimal in der Bundesliga zum Einsatz.

1. FC Kaiserslautern | Trainersuche Wer wird Trainer auf dem Betzenberg?

FCK Trainerkandidat Kosta Runjaic (Foto: Imago, Imago/Newspix)
Kosta Runjaic - Er war schon 2013-2015 Chefcoach auf dem Betze. Nach seiner Entlassung ging es beim FCK kontinuierlich bergab. Bei den Fans ist „Coach Kosta“ immer noch sehr beliebt. Im Aufsichtsrat sitzen auch noch „Runjaic Freunde“. Imago Imago/Newspix Bild in Detailansicht öffnen
Stefan Ruthenbeck - Der aktuelle U19 Trainer des 1.FC Köln war schon beim letzten Trainerwechsel einer der FCK-Kandidaten. Imago Eduard Bopp Bild in Detailansicht öffnen
Ciriaco Sforza - Der Schweizer kickte von 1997-2000 und von 2002-2006 beim FCK. Immer wenn in Kaiserslautern ein neuer Trainer gesucht wird, wird Sforza vor allem von den Fans gehandelt. Aktuell ist er ohne Trainerjob. Imago Eibner Bild in Detailansicht öffnen
Marco Kurz - Ist wohl eher Wunschtrainer einiger FCK-Fans, die immer noch von den alten Zeiten schwärmen. Kurz war Trainer zu Erstligazeiten, wurde 2011 Siebter. Tabellenregionen, von denen sie in Lautern heute nur noch träumen können. Imago Action Plus Bild in Detailansicht öffnen
Jens Härtel - Der gebürtige Sachse war zuletzt beim 1.FC Magdeburg und stieg mit dem FC in die 2.Liga auf. Dort wurde er Mitte November entlassen. Sein Vorteil: Er kennt die 3.Liga bestens. Imago Christian Schroedter Bild in Detailansicht öffnen
Joe Zinnbauer - Als Spieler in u.a. Mainz aktiv, war Zinnbauer nach seiner Trainerstation beim HSV. Zuletzt in St. Gallen aktiv. Imago Geisser Bild in Detailansicht öffnen

Vom Spieler zum Trainer

In seiner zweiten Zeit in Duisburg, Bugera spielte bereits in der Saison 1999/2000 für den MSV, stieg er zwei mal in die Bundesliga auf und einmal ab. Immerhin erzielte der vom Stürmer zum Abwehrspieler umfunktionierte Bugera dort in 123 Spielen 13 Tore.

Das Auf- und Ab setzte sich dann auch bei der nächsten Station 1. FC Kaiserslautern fort. Hier kamen, neben den Einsätzen in der Bundesliga und 2. Liga, auch Spiele in der viertklassigen Regionalliga dazu. Schon in seiner letzten Saison als Aktiver begann Bugera mit seiner Trainerausbildung und übenahm im April 2016 die U-17-Mannschaft der Roten Teufel.

Zur Saison 2017/18 erfolgte die Beförderung in die U-19. Doch sehr schnell ging es weiter aufwärts - bereits im September rückte der 40-Jährige zu den Profis auf. Zunächst, für eine Woche, als Assistent von Interimstrainer Manfred Paula, dann in gleicher Funktion als zweiter Mann hinter dem neu verpflichteten Cheftrainer Jeff Strasser.

Auch in Zukunft mit Bugera?

Auch nach dem krankheitsbedingten Aus des Luxemburgers und der Verpflichtung von Michael Frontzeck war schnell klar, dass man auf dem Betzenberg nicht auf die Dienste von Bugera verzichten möchte. Er kennt den Verein, die Strukturen, die Mannschaft, und auch die hohen Ansprüche des FCK-Umfelds und der Fans. Was übrigens auch auf den "ewigen" Kult-Torwarttrainer Gerry Ehrmann zutrifft. Beide leiten zur Zeit die Trainingseinheiten des angeschlagenen Drittligisten. Sehr wahrscheinlich, dass sie auch nach der Verpflichtung eines neuen Cheftrainers weiter mitmischen.

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