3. Liga | 1. FC Kaiserslautern Sieben Rollcontainer voller Cornflakes für den DFB

Der "Cornflakes-Protest" der Fans des 1. FC Kaiserslautern beim DFB sorgt deutschlandweit für Schlagzeilen. Am Mittwoch wurden die Cornflakes in der Zentrale in Frankfurt übergeben.

"Er soll Cornflakes zählen gehen." Mit diesem Spruch kritisierte FCK-Spieler Jan Löhmannsröben den Schiedsrichter nach dem Zwickau-Spiel (1:1). In der Nachspielzeit hatte der einen zweifelhaften Elfmeter für den FSV gegeben. Der 1. FCK verlor dadurch noch zwei wichtige Punkte, kurz vor dem bereits sichergeglaubten Auswärtsdreier.

Wegen der Aussage von Jan Löhmannsröben ermittelt der DFB gegen den FCK-Spieler. Das Urteil steht noch aus. Das wiederum wollten sich viele FCK-Fans nicht gefallen lassen und riefen zum Protest gegen den DFB auf.

Dauer

Bundesweiter Protest gegen DFB

Ein paar hundert Pakete auf sieben randvollen Rollcontainern wurden am Mittwoch in Frankfurt abgeladen. Nach Schätzungen der FCK-Fans müssten es eigentlich deutlich mehr sein. Bis zu 4.000 Pakete sollen laut den Initiatoren im Umlauf sein. Nicht nur FCK-Anhänger beteiligten sich an der Aktion, sondern beispielsweise auch Fans aus Braunschweig, Rostock oder Bremen. Sogar Fans der sonst eher verfeindeten Clubs aus Karlsruhe und Mannheim machten mit.

Wie der DFB erklärte, wurden die Pakete zunächst einmal angenommen. Man will eine "möglichst sinnvolle Verwendung" anstreben. Selber essen möchten die DFB-Mitarbeiter die Cornflakes nicht, wegegeworfen werden sollen die Lebensmittel natürlich nicht. Die originalverpackten Cornflakes sollen der Tafel Deutschland gespendet werden.

STAND