STAND
REDAKTEUR/IN

Vor vier Monaten verletzte sich Dominik Schad bei einem Zweikampf schwer am linken Sprunggelenk. Jetzt hofft der Abwehrspieler, dass er dem 1. FC Kaiserslautern im Abstiegskampf bald wieder zur Verfügung steht.

Rehazentrum statt Betzenberg, Fitnessgeräte und Physio statt Bälle und Cheftrainer - Dominik Schad arbeitet hart für die Rückkehr auf den Platz. An den 21. Oktober, an das Vorrundenspiel gegen den FC Ingolstadt, denkt der 23- Jährige nur sehr ungern zurück. Nach einem Zweikampf fiel der Ingolstädter Preißinger unabsichtlich auf Schads Bein, der Lauterer Außenverteidiger sank schmerzverzerrt zu Boden.

"Da ist einiges kaputt gegangen"

"Der Fuß war in einer anderen Position als das Bein, das war der Moment, wo der Schock eingetreten ist", erzählt Schad im Interview mit SWR Sport. "Das Wadenbein gebrochen, das Syndesmoseband und das ein oder andere Innenband gerissen, da ist einiges im Sprunggelenk kaputt gegangen", blickt er vier Monate später sehr sachlich auf die niederschmetternde Diagnose zurück.

Der schwer verletzte Domonik Schad wird von Rettungskräften erstversorgt. (Foto: Imago, Imago/ Jan Huebner)
Der schwer verletzte Domonik Schad wird von Rettungskräften erstversorgt Imago Imago/ Jan Huebner

Schuften für den Abstiegskampf

Was Schad natürlich auch sehr schnell im Kopf hatte, war die langwierige Zeit des Wiederaufbaus, des Herankämpfens. Schon unmittelbar nach der unglücklichen Szene aus dem Ingolstadt-Spiel hatte er "überhaupt keinen Bock auf die Reha". Aber da muss Schad durch. Fünf Mal in der Woche kommt er nach Homburg ins Saarland und arbeitet hart mit den Physios, um möglichst bald wieder zurückzukehren und dem FCK im Abstiegskampf zu helfen: "Jede Woche nur im Fernsehen die Spiele zu verfolgen, ist Ansporn genug, sich hier anzustrengen", hofft der frühere Fürther, dass er bald das Rehazentrum wieder mit dem Trainingsgelände der Roten Teufel tauschen kann.

Noch wenig Kontakt zum neuen Trainer Antwerpen

Bevor es soweit ist, möchte Schad zunächst einmal den neuen Trainer seiner Mannschaft richtig kennenlernen. Bei seinem letzten Einsatz hieß der Coach noch Jeff Saibene, mittlerweile wurde der Luxemburger bekanntlich von Marco Antwerpen abgelöst. Die ersten Auftritte unter seiner Führung haben Dominik Schad sehr gut gefallen, trotz der 0:1-Niederlage beim FC Ingolstadt.

"Der Sieg in Mannheim kam zum richtigen Zeitpunkt, da war trotz gleichem Personal eine andere Mannschaft auf dem Platz. Da kämpft jeder für den anderen, da haut jeder alles rein", hofft Schad, den Jungs möglichst noch in dieser Saison helfen zu können. "Das ist meine große Hoffnung. Mal sehen, ob sie in Erfüllung geht."

Kaiserslautern

Fußball | 3. Liga 1. FC Kaiserslautern verliert kämpferische Partie in Ingolstadt spät

Erste Pleite für den 1. FC Kaiserslautern unter dem neuen Trainer Marco Antwerpen. Am 25. Spieltag der 3. Liga unterlagen die Pfälzer durch ein spätes Gegentor mit 0:1 (0:0) beim Tabellenzweiten FC Ingolstadt.  mehr...

Kaiserslautern

Fußball | 3. Liga Nach Eklat im Hinspiel: Wiedersehen für den FCK mit Ingolstadt - und Michael Henke

Am Samstag (14 Uhr, live im SWR Fernsehen und auf swr.de/sport) tritt der 1. FC Kaiserslautern in der 3. Liga beim Tabellenzweiten FC Ingolstadt an. Sportlich eine schwere Aufgabe für die Roten Teufel. Doch Brisanz besitzt die Partie auch aufgrund des Hinspiels, denn damals sorgte Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke für einen Eklat.  mehr...

Kaiserslautern

Fußball | 3. Liga Beim 1. FC Kaiserslautern schaut man unsicher auf die Tabelle

Als Marco Antwerpen kam, war der FCK punktgleich mit den Abstiegsrängen, jetzt sind es immerhin vier Punkte Vorsprung auf Platz 17. Aber Vorsicht: Kaiserslautern hat schon 24 Spiele absolviert, die Konkurrenten haben fast alle teils noch mehrere Nachholspiele vor sich.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN