STAND
REDAKTEUR/IN

Im DFB-Pokal ausgeschieden und in der 3. Liga noch ohne Sieg 2020. Dennoch stehen FCK-Spieler hoch im Kurs. Im SWR Podcast "Nur der FCK" spricht Sportdirektor Boris Notzon über den aktuellen Kader und die Begehrlichkeiten anderer Klubs an FCK-Talenten.

Von den Ergebnissen war es kein optimaler Start für den 1. FC Kaiserslautern ins Fußballjahr 2020. Gegen den Abstiegskandidaten SG Sonnenhof Großaspach gab es ein 0:0 auf dem Betzenberg, in Ingolstadt verloren die roten Teufel mit 1:2 und im DFB-Pokal war Fortuna Düsseldorf beim 2:5 am Ende eine Nummer zu groß - das Aus im Achtelfinale.

Die Stimmung auf und rund um den Betzenberg hat dadurch natürlich einen kleinen Dämpfer erlitten, dennoch sieht FCK Sportdirektor Boris Notzon sehr viele positive Ansätze, lobt hier aber auch die tolle Unterstützung der Fans: "Wir hatten in der laufenden Spielzeit schon einige Spiele, wo du das Gefühl Bundesliga und eine tolle Atmosphäre erleben konntest", sagt Notzon im Podcast "Nur der FCK" von SWR Sport und verweist auf die große FCK "Fanbase" in Rheinland Pfalz.

Audio herunterladen (27,9 MB | MP3)

In der Winterpause hatte sich Notzon mal "die Zeit genommen", sich Ergebnisse und Tabelle anzuschauen, seit Boris Schommers FCK-Trainer ist: "Mit diesem Trainer, mit diesem Kader standen wir auf Tabellenplatz 3." Notzon hat auch den Kader analysiert. Er sei sehr zufrieden mit dem Kader "für das, was uns im wirtschaftlichen Rahmen in der 3. Liga zur Verfügung steht." Und in der Mannschaft stecke sehr viel Entwicklungspotential. Abzulesen sei das auch daran, dass es von höherklassigen Vereinen an Spieler geben würde, so Notzon: "Das ist mehr als die Hälfte der ersten Elf." Das klingt natürlich vielversprechend. Aber: "Da sind wir natürlich gefordert, uns sportlich Schritt für Schritt vorwärts zu entwickeln. So dass wir auch für die Spieler so attraktiv sind, dass die auch einen längeren Weg mit uns gehen", so Notzon.

Abstand zu den Aufstiegsplätzen weiter gewachsen

Realität ist aber auch, dass der 1. FC Kaiserslautern den Traum vom Aufstieg nach dem durchwachsenen Rückrundenstart wohl abhaken kann. Der Rückstand auf Relegationsplatz drei beträgt neun der auf Aufstiegsplatz zwei sogar elf Punkte. "Aus ganz, ganz vielen Gründen haben wir gar keine Geduld in der 3. Liga, aber es ist kein Wunschkonzert", so Notzon, der in dieser engen Liga aber keine Prognosen abgeben möchte: "Dafür ist es viel zu früh, wir planen Woche für Woche und schauen Ende April, Anfang Mai auf die Tabelle."

Lob für den Trainer

Natürlich weiß der Sportdirektor, dass es bei weiteren Niederlagen oder Unentschieden in der Tabelle auch sehr schnell in die andere Richtung gehen kann. "Bei der engen Konstellation dürfen wir uns nicht viele Spiele erlauben wie Großaspach. Wenn wir so dominant sind, müssen wir diese drei Punkte mitnehmen. Ich erlebe jeden Tag, wie intensiv Boris Schommers mit der Mannschaft arbeitet. Irgendwann wird sich der Erfolg auch wieder in Punkte drehen."

STAND
REDAKTEUR/IN