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Im SWR-Sport-Podcast "Nur der FCK" erzählt Florian Dick, in welchen Bereichen er neben dem Fußballplatz und der Geschäftsstelle noch Talent hat.

15 Jahre Karlsruher SC, dann für sechs Jahre beim 1. FC Kaiserslautern, vier Jahre Arminia Bielefeld und danach wieder die Roten Teufel. Zunächst noch ein Jahr, bis zum Ende der Saison 2018/19, als Spieler und jetzt, im Rahmen seines Fernstudiums zum Sportfachwirt, als Praktikant in der Geschäftsstelle des Drittligisten. Das ist - kurz zusammengefasst - der Weg von Florian Dick in den letzten gut zwei Jahrzehnten. Der 35-Jährige hat viel erlebt, sportlich unter anderem zwei Bundesliga-Aufstiege mit dem Karlsruher SC und dem FCK sowie einen in die 2. Liga mit Arminia Bielefeld.

Wenige, aber sehr schöne Tore

Als Außenverteidiger war Florian Dick in erster Linie für das Verhindern von Gegentreffern zuständig. Aber auch offensiv war der gebürtige Badener ab und zu erfolgreich. In der Saison 2017/18 wurde einer seiner zwar seltenen, aber gefürchteten Weitschüsse, bei Arminia Bielefeld zum "Tor der Saison" gewählt. Im April 2014 wurde, damals im Trikot des 1. FC Kaiserslautern, sein Treffer zum 1:1 gegen den FSV Frankfurt zum "Tor des Monats" in der ARD-Sportschau gekürt. "Manche gingen auch hinter das Tor oder weit daneben, aber wenn ich den Ball dann einmal getroffen habe, dann ist er eingefahren", sagt Dick heute: "Die Medaille hab ich immer noch, das ist eine sehr schöne Erinnerung."

Dauer

Vom Kegeltitel zu "Magic" Dick

Was vielleicht nicht alle wissen: Florian Dick hat neben seinen Qualitäten früher in der Abwehr und aktuell auf der Geschäftsstelle durchaus noch weitere Talente. "Meine Eltern hatten eine Gaststätte mit vier Bundeskegelbahnen, ich war in der Jugend sogar badischer Meister", erzählt der mittlerweile in Kaiserslautern wohnende Dick: "Meine Mutter war sogar Welt- und Europameisterin. Ich hab mich dann aber doch für Fußball entschieden."

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Auch ein weiteres Hobby entstand damals durch die Nähe zur Gaststätte der Eltern. "Ich habe mir von den Stammgästen, die zum Frühschoppen kamen, einige Kartentricks abgeschaut. Die haben dann später auf Mannschaftsfeiern - besonders in Verbindung mit Alkohol - immer ganz gut funktioniert", erinnert sich Dick gerne an frühere Zeiten zurück. Doch auf die Frage, ob er denn nicht den FCK zurück in die 2. Liga zaubern kann, muss auch der Hobby - Magier passen: "Da reicht ein Taschenspielertrick nicht aus, da müssen wir uns etwas anderes überlegen."

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