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Der 1. FC Kaiserslautern holt einen wichtigen Punkt gegen Tabellenführer Hansa Rostock. Allerdings sind die Roten Teufel noch immer sieglos.

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Auch Sondertrikots zum 100. Geburtstag seines Idols Fritz Walter haben Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern nicht zum ersten Saisonsieg verhelfen können. Zum Abschluss des achten Spieltages kamen die Roten Teufel gegen Spitzenreiter Hansa Rostock nicht über ein 0:0 hinaus. "Es tut sehr weh, wenn man keine Spiele gewinnt. Der Sieg ist bitter notwendig", ärgerte sich FCK-Trainer Jeff Saibene. Dennoch sah der 52-Jährige im Interview mit SWR Sport eine "klare Leistungssteigerung, auf der man aufbauen kann".

Während der FCK mit erst fünf Zählern in der Abstiegszone auf dem vorletzten Platz rangiert, verschaffte sich Rostock durch sein sechstes Spiel in Folge ohne Niederlage einen Punkt Vorsprung auf die Verfolger 1860 München und FC Ingolstadt. Der FCK hat die Nichtabstiegsplätze bei drei Punkten Rückstand noch in Reichweite.

FCK erst aktiver und dann in Unterzahl

Der Tabellenvorletzte war vor der Pause das aktivere Team und verzeichnete nach dem Wechsel bei einem Pfostenschuss von Kenny Prince Redondo (62. Minute) auch die größte Chance des insgesamt schwachen Spiels.

Dabei mussten die Roten Teufel die Schlussphase sogar in Unterzahl bestreiten. Marius Kleinsorge (85.) sah nach einer Notbremse gegen Korbinian Vollmann, der sonst frei durchgewesen wäre, die Rote Karte. "Das war ein wichtiges und gutes Foul", bewertete Saibene die Situation bei "Magentasport"

Nach seinem kampflosen Sprung an die Tabellenspitze konnte der Rostock nur teilweise Kapital aus den Punkte-Verlusten der Konkurrenz schlagen. Denn es blieb beim 0:0, mit dem der FCK sicherlich zufriedener sein kann als die Hanseaten.

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