DIe Spieler des SV Sandhausen bejubeln einen Treffer gegen den 1. FC Heidenheinm. (Foto: Imago, imago images / Pressefoto Baumann)

Fußball | 2. Bundesliga

Sandhausen lässt Heidenheim keine Chance

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Nach zuletzt vier Niederlagen ohne eigenen Torerfolg hat der SV Sandhausen wieder gewonnen. Gegen den 1. FC Heidenheim setzten sich die Kurpfälzer mit 4:0 (2:0) durch.

Der SV Sandhausen hat seine schwarze Serie mit einem Knall beendet. Nach fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge mit insgesamt 0:17 Toren verließ der abstiegsbedrohte Zweitligist am Freitag durch ein 4:0 (2:0) gegen den erschreckend schwachen 1. FC Heidenheim den Relegationsrang. Die Gäste versäumten es, näher an die Aufstiegsplätze heranzurücken. "Es war ein super Tag heute", so Sandhausens Alexander Rossipal im Gespräch mit SWR Sport.

Julius Biada (9.) erlöste den stark aufspielenden SVS mit dem ersten Sandhäuser Tor seit dem 6. Dezember. Trainer Michael Schiele, in Heidenheim geboren, jubelte. Beim 2:0 von Innenverteidiger Nils Röseler (32., Kopfball) war Heidenheim schon in Unterzahl: Kevin Sessa hatte wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen (23.). Heidenheim trat ohne jede Ordnung auf, im Strafraum spielten sich phasenweise wilde Szenen ab.

In der 45. Minute rettete Marnon Busch zweimal auf der Linie für seinen geschlagenen Torhüter Kevin Müller. Trainer Frank Schmidt hatte da schon genug gesehen und in der 35. Minute doppelt ausgewechselt. In Unterzahl bemühte sich Heidenheim um eine Wende - vergeblich. Stattdessen entblößte Müller beim Freistoßtreffer von Alexander Rossipal (59.) seine Ecke. Kevin Behrens (82.) traf zum Endstand. "Sandhausen war von Anfang an im Spiel wir nicht", sagte Christian Kühlwetter nach der Niederlage. "Der angeschlagene Boxer hat uns heute fertig gemacht", so Kühlwetter weiter.

Vor dem ersten Sieg seit mehr als einem Monat hatte SVS-Präsident Jürgen Machmeier Fehler bei der Kaderplanung eingeräumt. "Ich denke, dass das Hauptproblem ist, dass wir vielleicht zu viele Häuptlinge geholt haben, zu wenige Indianer", sagte Machmeier beim TV-Sender Sky. "Man muss zugeben: Wir wollten wahrscheinlich zu viel."

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