STAND
REDAKTEUR/IN

Mit dem 4:1-Heimsieg gegen die Würzburger Kickers hat der 1. FC Heidenheim die sportliche Talfahrt vorerst gestoppt. Trainer Frank Schmidt weiß aber, dass bereits die nächsten Herausforderungen auf seine Mannschaft warten.

Der 1. FC Heidenheim hat nach einer bislang enttäuschenden Saison in der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt setzte sich am siebten Spieltag gegen Schlusslicht Würzburger Kickers 4:1 (1:0) durch und verschaffte sich damit etwas Luft im Tabellenkeller.

"Die Effizienz war richtig gut gestern. Wir haben sehr konzentriert gespielt, wenig zugelassen, gut verteidigt, gute Körpersprache gehabt und haben die Tore auch astrein rausgespielt. Ich glaube, dass hat man gesehen, dass wir diesen Sieg wollten", so Trainer Frank Schmidt gegenüber SWR Sport nach dem 4:1-Sieg gegen die Würzburger Kickers. Jetzt wollen die Heidenheimer in den nächsten Spielen weiter Punkte sammeln. "Ich mag Herausforderungen", so Schmidt. "Wir müssen es uns Schritt für Schritt erarbeiten, dass wir wieder erfolgreich sind". Außerdem sei es wichtig, sich jetzt "ein Polster anzufuttern. Es wird kalt auf der Ostalb. Es ist die Zeit, wo sich die Tiere einen Winterspeck anfuttern und das wollen wir in Form von Punkten machen."

Denis Thomalla (41.), Christian Kühlwetter (56.), Robert Leipertz (83.) und Konstantin Kerschbaumer (90.+1) trafen für den FCH zum zweiten Saisonsieg. Mitja Lotric (71., Handelfmeter) erzielte das Tor für den bislang sieglosen Aufsteiger Würzburg, der mit nur einem Zähler weiter in der Krise steckt. "Ich bin erleichtert. Die letzten Wochen waren nicht so einfach für uns im Vergleich zum vergangenen Jahr", sagte Torschütze Thomalla bei Sky: "Wir haben uns nicht hängen lassen. Das war sehr wichtig für uns."

Heidenheim startet druckvoll und belohnt sich

Heidenheim, in der vergangenen Saison noch in der Aufstiegsrelegation an Werder Bremen gescheitert, startete druckvoll, ohne zunächst gefährlich zum Abschluss zu kommen. Thomalla belohnte die Bemühungen der Heimelf erst kurz vor der Pause mit der Führung per Kopf.

Nach der Pause traten die Würzburger dagegen deutlich engagierter auf und investierten mehr in das Spiel. Kühlwetter vollendete jedoch einen sehenswerten Angriff zum zweiten Heidenheimer Treffer. Würzburg verkürzte durch Lotric, nachdem Patrick Mainka einen Distanzschuss mit der Hand abgeblockt hatte - die Entscheidung auf Strafstoß fiel nach Videobeweis.

Fußball | 2. Bundesliga Der 1. FC Heidenheim: Vom Fast-Aufsteiger zum Krisenklub

Nur ein Tor fehlte Heidenheim im Sommer zum erstmaligen Bundesliga-Aufstieg. Nun fehlen die Ergebnisse. Personellen Aderlass ist der FCH gewohnt, doch diesmal kann er diesen bislang nicht kompensieren.  mehr...

Fußball | 2. Bundesliga Coronakrise: Der 1. FC Heidenheim will seine "Existenz sichern"

Wegen fehlender Einnahmen aufgrund des neuerlichen Fan-Ausschlusses im Rahmen der Coronakrise sieht der 1. FC Heidenheim für sich massive wirtschaftliche Probleme und denkt über erneute Kurzarbeit nach.  mehr...

STAND
REDAKTEUR/IN