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Der 1. FC Heidenheim kann rechtzeitig zum Topspiel beim Hamburger SV wieder auf Torjäger Tim Kleindienst setzen. Nach seinen Problemen am Sprunggelenk ist der 25-Jährige für die Partie am Samstag (13 Uhr) fit.

Heidenheim steht aktuell auf dem siebten Platz in der zweiten Fußball-Bundesliga. Die Aufstiegsplätze sind nicht außer Reichweite, ein Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Hamburg würde den FCH noch mal in Schlagdistanz bringen. Zudem kann Heidenheim wieder auf seinen Top-Torjäger Tim Kleindienst zählen.

HSV für Trainer Schmidt "der Favorit"

Kleindienst profitierte auch vom zuletzt ausgefallenen Spiel gegen Holstein Kiel, wodurch er mehr Zeit zur Regeneration hatte. "Er wäre sonst vielleicht noch nicht so weit gewesen. Jetzt ist er es", sagte Schmidt. Mit einem Sieg beim Tabellenzweiten könnten die Heidenheimer bis auf vier Punkte an den HSV heranrücken. Zudem hat der FCH ein Spiel weniger als die Hamburger ausgetragen. "Von der individuellen Besetzung her ist der HSV nach wie vor der Favorit", sagte Schmidt.

Vom Bundesliga-Aufstieg als Ziel wollte der 47-Jährige wie gewohnt nicht sprechen. Aber: "Wenn es uns die Mannschaften vorne ermöglichen würden, dass wir mit einer Serie noch vorne reinrutschen, dann würden wir nicht Nein sagen", meinte er. "Aber die Wahrscheinlichkeit, dass das nicht passiert, ist höher."

Für dienstältesten Profi-Trainer wäre es erster Bundesligaaufstieg

Für Frank Schmidt und seinen FC Heidenheim wäre es der erste Bundesligaaufstieg der Vereinsgeschichte. In "SWR Sport BW" äußerte sich der Trainer am Sonntag zu den Entwicklungen im Profifußball. Es sei nicht einfach, die richtige Balance zwischen notwendiger Anpassung und dem Beibehalten der eigenen Werte zu finden. Schmidt wolle in dieser Hinsicht "aufmerksam sein" sowie aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Trainerteam beobachten und bewerten. Gleichzeitig "müsse man nicht auf jeden Trend aufspringen".

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