Frank Schmidt mit typischer Geste und das schon 2009. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture-alliance / Pressefoto ULMER/Claus Cremer | Pressefoto ULMER/Claus Cremer)

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2007: Die Südwest-Trainer, als Frank Schmidt den 1. FC Heidenheim übernahm

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Der ewige Frank Schmidt: Seit 2007 trainiert er den 1. FC Heidenheim. Wer waren damals seine Trainerkollegen? Ein Rückblick.

Frank Schmidt hebt grüßend die Hand. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture-alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto)
Am 17. September 2007 begann Frank Schmidt als Trainer des 1. FC Heidenheim. Nun hat er seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Nicht nur seine Mannschaft erlebt ihn als siegeshungrigen Menschen. Im Film "Trainer!" (2013) erzählte Schmidt die Anekdote, dass er seinen vier und sieben Jahre alten Töchtern beim Mau-Mau-Spiel viermal nacheinander keine Chance ließ und die ältere Tochter in Tränen ausbrach. Seine Frau bestrafte ihn mit einem Ellenbogenstoß in die Rippen. Die nächsten beiden Mau-Mau-Partien gewann wieder Frank Schmidt. picture-alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner-Pressefoto
Er schaffte mit dem VfB Stuttgart die Sensation: Trainer Armin Veh führte die Schwaben in der Saison 2006/2007 zur Deutschen Meisterschaft. Zunächst galt Armin Veh für manch einen VfB-Verantwortlichen als Übergangslösung und musste sich mancher Kritik stellen. Doch mit diesem großen Erfolg brachte er seine Kritiker zum Schweigen. Seine erste Amtszeit beim VfB Stuttgart endete im November 2008. Bernd Weißbrod
Als Manager Christian Heidel der Presse im Jahr 2001 den Linksverteidiger Jürgen Klopp als neuen Mainzer Cheftrainer präsentierte, lachten die anwesenden Presseleute schallend. Auch nach Klopps erster Antwort als Trainer prusteten sie los. Denn auf die Frage, wie er die Spieler erreichen wolle, antwortete Klopp: "Ich habe mir vorgenommen, vor der Mannschaft auf dem Tisch nackt zu tanzen." Im Sommer 2008 verließ Klopp Mainz in Richtung Dortmund und machte dort den nächsten Schritt auf dem Weg zum Weltklasse-Trainer. picture-alliance/ dpa/dpaweb | Frank_May
Ralf Rangnick wurde im Sommer 2006 von der TSG Hoffenheim als neuer Cheftrainer verpflichtet. Damals spielte die TSG noch in der Regionalliga. Der Club schaffte es unter anderem dank Rangnicks sportlicher Leitung bis in die Bundesliga. Im Januar 2011 gab er seinen Rücktritt bei den Kraichgauern bekannt. Pressefoto ULMER/Lukas Coch
Der in den Breisgau zugezogene Robin Dutt vergraulte im Sommer 2007 bei seiner Antritts-PK einige Freiburg-Anhänger*innen. Denn er wusste nicht, dass eine "lange Rote" eine Bratwurst vom Freiburger Münsterplatz ist. Da Dutt den SC Freiburg zurück in die Bundesliga führte, verziehen ihm die Fans dieses anfängliche Unwissen über badische Esskultur. Dutt blieb bis 2011 Trainer des SC Freiburg. picture-alliance/ dpa | Rolf Haid
Im Sommer 2007 wurde Kjetil Rekdal neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Vor seinem Engagement bei den Roten Teufeln trainierte der Norweger den belgischen Erstligisten Lierse SK. Dort brachte Rekdal regelmäßig ein Radio zum Abendessen mit, um die BBC-Übertragungen der Spiele von Leeds United zu hören, von denen er großer Fan ist. Rekdals Engegement in der Pfalz endete bereits im Februar 2008. picture-alliance/ dpa | Ronald Wittek
Steffen Menze, hier noch als Spieler für Union Berlin, wurde zur Saison 2006/2007 bei Waldhof Mannheim als Trainer unter Vertrag genommen. Am 20. September 2007, drei Tage nach dem Dienstbeginn von Frank Schmidt als Cheftrainer in Heidenheim, folgte allerdings bereits die Entlassung wegen anhaltender Erfolgslosigkeit. Auch interessant: In seiner Ausbildung zum Trainer machte er unter anderem ein Praktikum unter Jürgen Klopp bei Mainz 05. Picture Alliance
Der Blick ging nach oben beim KSC: Unter Cheftrainer Edmund "Ede" Becker gelang Karlsruhe 2007 der Aufstieg in die Bundesliga. In 166 Spielen stand Becker als Trainer des KSC an der Seitenlinie, zuvor trainierte er schon jahrelang die 2. Mannschaft der Karlsruher. Mittlerweile leitet er das Nachwuchsleistungszentrum des KSC. picture-alliance / Sven Simon | FrankHoermann/SVEN SIMON
Als Spieler und als Trainer am Hardtwald erfolgreich: Gerd Dais. 2005 übernahm er den SVS in der Oberliga und führte den Verein in die 3. Liga. 2010 verließ er Sandhausen, kehrte ein Jahr später jedoch zurück und setzte seinen Erfolgsweg bis in die 2. Bundesliga fort. Noch heute verpasst er kaum ein Heimspiel. Uwe Anspach
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