STAND
AUTOR/IN

Nach dem frühen Aus im DFB-Pokal will der 1. FC Heidenheim den Start in die Zweitligasaison 2020/2021 erfolgreich gestalten. Am Sonntag um 13:30 Uhr geht es zum Auftakt daheim gegen Eintracht Braunschweig.

0:1. Erstrundenaus im DFB-Pokal. Und das gegen Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden. Das ist nicht so schnell vergessen in Heidenheim, ein glücklicher Saisonauftakt sieht anders aus.

Frank Schmidt: "Spieltaktisch sind wir noch nicht bei 100 Prozent"

Für den Ligaauftakt will sich die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt steigern. "In Wiesbaden waren die Automatismen und die Abstimmung noch nicht gut genug. Nun wollen wir wieder einen Schritt weiter sein", so Schmidt.

Für den 46-jährigen Chefcoach steht vor allem die eigene Leistung im Vordergrund. "Wir wollen defensiv kompakt sein und unsere Fehlerquote reduzieren." In der Summe ist Schmidt mit dem aktuellen Leistungsstand seiner Mannschaft jedoch zufrieden. "Menschlich hat sich das Team zu 100 Prozent gefunden. Spieltaktisch sind wir noch nicht bei 100 Prozent, was aber eingeplant war."

Schmidt warnt vor Braunschweiger Offensivqualitäten

Vor dem Gegner aus Braunschweig hat Schmidt großen Respekt. Im Pokal gelangen den Löwen beachtliche fünf Tore gegen Bundesligist Hertha BSC. Der Heidenheim-Coach hebt vor allem die individuelle Klasse der Braunschweiger Offensiv-Kräfte hervor. "Wir müssen Braunschweigs Hochgeschwindigkeitsspieler, wie insbesondere Suleiman Abdullahi und Fabio Kaufmann, gut verteidigen, da sie sehr viel mit Raum anfangen können. Mit Kobylanski haben sie im Zentrum zudem einen gefährlichen Vollstrecker, nicht nur bei Standards."

Für seine Mannschaft sieht Schmidt dennoch Chancen, dagegenhalten zu können. "Wer hinten vier Tore bekommt, hat auch den ein oder anderen Wackler in der Defensive." Außerdem kennt Schmidt die Spielweise von Braunschweigs Trainer Daniel Meyer. "Wir kennen das System von ihm noch aus seiner Zeit in Aue. Das spielt Braunschweig ähnlich, interpretiert es nur anders."

Fußball | 2. Bundesliga Teamcheck 1. FC Heidenheim: Nach der Relegation ist vor dem Umbruch

Hinter dem 1. FC Heidenheim liegt eine aufregende Saison. Auf den verpassten Aufstieg folgt der große Umbruch. Viele Leistungsträger haben den Verein verlassen, junge talentierte Spieler kamen neu dazu.  mehr...

Drei Spieler fehlen, die Zuschauer sind zurück

Was die personelle Besetzung des Kaders angeht, muss der 46-Jährige zum Liga-Start auf drei wichtige Spieler verzichten. Innenverteidiger Oliver Hüsing befindet sich nach seiner Knöcheloperation weiterhin in der Reha. Zudem hat Mittelstürmer Denis Thomalla Probleme mit dem Sprunggelenk. Mittelfeldspieler Dženis Burnić klagt über Adduktoren-Schmerzen.

Dennoch freut sich Schmidt auf die Partie, bei der nun auch erstmals wieder Zuschauer ins Stadion kommen dürfen. "Ich hoffe, dass uns die Zuschauer lautstark unterstützen werden und wir freuen uns, dass wieder Stimmung von außen kommt. Das macht schließlich den Fußball aus", so Schmidt. Heidenheim plant für die Partie mit 3.000 Fans im Stadion.

Holger Sanwald: "Überlebenskampf, den wir hoffentlich bestehen werden"

Auch Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald blickt dem Zweitligaauftakt optimistisch entgegen. Mit einem "Top-Trainerteam und einer hochmotivierten Mannschaft" sieht er die neue Saison als "Überlebenskampf, den wir hoffentlich bestehen werden".

Neues Sport-Angebot in SWR Aktuell Schnell informiert, nah dran: SWR Sport auf Sprachassistenten von Google und Alexa

Zusätzliche Sendungen am Abend und am Wochenende machen es möglich: Wer einen Sprachassistenten von Google oder Amazon besitzt, kann ab sofort rund um die Uhr sein aktuelles Update mit den wichtigsten Sportnachrichten für den Südwesten abrufen.  mehr...

STAND
AUTOR/IN