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Moral bewiesen und einen 0:2-Rückstand gedreht: Der 1. FC Heidenheim hat am neunten Spieltag der 2. Bundesliga 3:2 (2:2) gegen den Hamburger SV gewonnen. Mann des Tages war Christian Kühlwetter mit drei Treffern.

Mit seinen Saisontreffern sechs bis acht schoss der Heidenheimer Torjäger die Gäste im Alleingang ab. Sein Tor in der 90. Minute besiegelte die erste HSV-Auswärtsniederlage der Saison. Zuvor hatte der Stürmer in der 27. und 44. Minute getroffen.

HSV taucht nach starkem Start ab

Dabei hatte der HSV einen exzellenten Start erwischt. Sonny Kittel (16.) und Toni Leistner (24.) schossen die Gäste früh in Führung, ließen sich danach aber zu sehr zurückfallen.

Ulreich patzt beim Heidenheimer Siegtor

Nach dem Seitenwechsel konnten beide Teams das hohe Tempo der ersten 45 Minuten nicht mehr lange durchhalten. Die Partie versandete langsam. Dennoch gab es genug Torchancen auf beiden Seiten, um die Partie zu entscheiden, letztlich nutzte Kühlwetter seine Gelegenheit in der Schlussminute. Zuvor hatte der Ex-Stuttgarter Sven Ulreich, mittlerweile im HSV-Tor, gepatzt.

"Das ist natürlich ein geiles Gefühl. Es macht mega Bock, hier mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen", sagte Kühlwetter nach dem Spiel im Interview mit SWR Sport: "Was wir da in der zweiten Halbzeit abgerissen haben, was für einen Kampf, das ist einfach geil."

Heidenheims Coach Frank Schmidt hatte kurzfristig auf Torhüter Kevin Ibrahim und Abwehrspieler Jonas Föhrenbach verzichten müssen. Beide Profis wurden positiv auf Corona getestet. Die Partie konnte aber stattfinden, da bei allen übrigen Heidenheimer Akteuren ein kurzfristig angeordneter Schnelltest negativ ausfiel.

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