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Der Klub-Boss vom 1. FC Heidenheim spricht im SWR Sport Podcast "Steil!" Klartext: Was Heidenheim mit Daimler gemein hat, was er von Gehaltsverzicht für Profis hält und wie seine Sponsoren auf die Corona-Krise reagieren.

In der neuen Folge des SWR-Podcast "Steil" berichtet Heidenheim-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald über den veränderten Alltag im Fußballgeschäft, das von der Coronakrise gestoppt wurde.

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"Wir haben eine Vorbild-Funktion"

Auch das Arbeiten beim 1. FC Heidenheim habe sich verändert, betont der 52-Jährige. Auf dem Vereinsgelände fände nur noch der notwendigste Betrieb statt, die Spieler trainierten individuell. Dennoch sei man sich der Notwendigkeit für die Umsetzung dieser Maßnahmen und damit auch der Vorbild-Funktion des Fußballs bewusst.

Gehaltsverzicht durch die Profis?

Bei anderen Vereinen aus den beiden oberen Ligen (Borussia Mönchengladbach, Karlsruher SC) haben die Fußballprofis angekündigt, auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten zu wollen. Für Sanwald in der momentanen Lage aber keine Option für die Spieler des 1. FC Heidenheim: "Wenn wir den Verein nur retten können am Tag X, nur dann erwarte ich das auch." In der zweiten Liga halte er das Thema im Moment noch für zu früh, in der Bundesliga hingegen begrüße er die Diskussion um eine Art "Solidaritätsbeitrag".

Plädoyer für Zusammenhalt

Trotz der schwierigen Umstände will sich der Vorstandsvorsitzende den Optimismus nicht nehmen lassen. Er habe den Mitarbeitern und Spielern versichert, dass man gemeinsam alles tun werde und wenn man zusammenhalte, habe man auch eine gute Chance. Ein Appell, der nicht nur für den 1. FC Heidenheim, sondern für die gesamte Liga, alle Vereine, die Öffentlichkeit und die Fans gelte.

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