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Nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg gibt es beim 1. FC Heidenheim bereits die ersten prominenten Abgänge: Sebastian Griesbeck wechselt zu Union Berlin, Timo Beermann nach Osnabrück. Ist der Preis der plötzlichen Bekanntheit nun der Ausverkauf?

Nach dem verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga gibt es beim 1. FC Heidenheim mit Sebastian Griesbeck und Timo Beermann (Union Berlin respektive VfL Osnabrück) die ersten fixen Abgänge. "Es ist klar, dass es eine intensive Transferperiode werden dürfte", sagte der Vorstandsvorsitzende des schwäbischen Zweitligisten, Holger Sanwald.

Holger Sanwald: "Werden diesen Kader nicht zusammenhalten können"

Und Sanwald weiter: "Letzte Saison sind wir Fünfter geworden. Und auf einmal war Glatzel in Cardiff, Skarke in Darmstadt, Dovedan in Nürnberg und Andrich bei Union. Jetzt haben wir uns noch mehr in den Fokus gespielt. Wir sind finanziell zwar nicht gezwungen, Spieler abzugeben. Aber wenn sie weg wollen, können wir sie nicht aufhalten. Wir werden diesen Kader nicht zusammenhalten können." Hoffnung aber macht die Tatsache, dass auch letztes Jahr der relativ große Aderlass abgefangen, ja sogar mehr als kompensiert werden konnte.

Griesbeck wechselt in die Bundesliga zu Union

Routinier und Mittelfeldstütze Sebastian Griesbeck wechselt zu Bundesligist 1. FC Union Berlin. Auch andere Leistungsträger, wie der 16-malige Torschütze Tim Kleindienst oder Mittelfeldspieler Niklas Dorsch, dürften durch ihre Leistungen in der abgelaufenen Saison Begehrlichkeiten geweckt haben. Die endete nach den beiden Unentschieden in der Relegation gegen Werder Bremen (0:0, 2:2) zwar nicht mit dem Sprung in die erste Liga, war aber dennoch die erfolgreichste der Clubgeschichte.

Erwartungshaltung, Begehrlichkeiten und ein Haufen Arbeit

Direkt den nächsten Anlauf auf die Bundesliga rief Sanwald deshalb aber nicht aus. "Dass so ein Erfolg die Erwartungshaltung schürt, ist doch klar. Wir müssen aber erstmal schauen, welchen Kader und welches Budget wir zur Verfügung haben", sagte er: "Es wartet unglaublich viel Arbeit jetzt. Noch kann ich keine Einschätzung abgeben, wo wir stehen, wenn es wieder losgeht."

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