Sebastian Griesbeck vom 1. FC Heidenheim (Foto: Imago, Eibner)

Fußball | 2. Bundesliga Die "Maschine" Sebastian Griesbeck - Der Name ist Programm

Der 1. FC Heidenheim war in der letzten Saison eines der Überraschungsteams der 2. Bundesliga. Am Ende landete die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt auf Rang fünf, es fehlten nur zwei Punkte auf Platz zwei. Einer der Leistungsträger des FCH war Sebastian Griesbeck.

Auch wenn als Protagonisten des 1. FC Heidenheim oft Coach Schmidt oder Führungsspieler Marc Schnatterer genannt werden, ist Sebastian Griesbeck ebenfalls eminent wichtig für die Schwaben. Der defensive Mittelfeldspieler hatte in der letzten Spielzeit gehörigen Anteil daran, dass seine Mannschaft so lange um den Aufstieg mitspielte. 32 Einsätze weist seine Bilanz auf, dabei erzielte Griesbeck ein Tor und bereitete drei Treffer vor. Auch zum starken Auftreten im DFB-Pokal, als Heidenheim im Viertelfinale in einem begeisternden Spiel (4:5) am FC Bayern München scheiterte, trug Griesbeck bei.

Schmidt: "Sebastian gibt immer alles"

Dementsprechend hält FCH-Coach Schmidt große Stücke auf den 28-Jährigen: "Sein Spitzname 'Maschine' ist Programm. Es gibt kein Training und kein Spiel, in dem er nicht alles gibt. Er weist eine absolute Verlässlichkeit auf. Sebastian ist ein Charakterkopf, von denen es viel zu wenige gibt."

Schnatterer: "Menschlich wie sportlich ein absoluter Gewinn"

Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer schlägt in die gleiche Kerbe: "Er ist ein absoluter Mentalitätsspieler, der sich für die Drecksarbeit nicht zu schade ist. Sebastian verkörpert unseren Spielstil, wir brauchen einen wie ihn im Mittelfeld, der die Gegner jagt und die Bälle erobert. 'Griesi' ist menschlich und sportlich ein absoluter Gewinn für unseren Verein."

Seine Qualitäten - unbedingter Siegeswille, Dynamik, Zweikampfstärke - bringt Griesbeck seit 2013 für Heidenheim ein. Damals kam er vom SSV Um zum FCH - und ist heute nicht mehr wegzudenken.

Und weg will er auch gar nicht - Griesbeck fühlt sich komplett wohl in Heidenheim. "Ich kann mich hier immer weiterentwickeln. Mein Spiel ist noch lange nicht perfekt. Dafür habe ich hier super Voraussetzungen", so der 28-Jährige.

Ob er mit dem FCH in der nächsten Saison eine ähnliche Rolle spielen kann wie in der abgelaufenen Spielzeit? Hier hält sich Griesbeck bedeckt. "Wir wissen um die Stärke der 2. Liga. Wenn wir einen guten Saisonstart hinlegen, schauen wir weiter", so der Muster-Profi. Sein persönliches Ziel ist indes auch klar: immer alles geben, immer alles abrufen. Um seinem Spitznamen "Maschine" alle Ehre zu machen.

STAND