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Lostöpfe bei der WM-Auslosung in Moskau

Fußball | WM 2018 Pavard gegen Fischer, Andersson gegen DFB-Elf

Die DFB-Elf von Bundestrainer Joachim Löw hat anspruchsvolle Gruppengegner bei der WM 2018 in Russland zugelost bekommen. Zum Auftakt geht es für das deutsche Team gegen Mexiko.

Die WM-Auslosung in Moskau ergab für Deutschland eine anspruchsvolle, aber dennoch machbare Gruppe. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw trifft in ihrem Auftaktspiel auf den zehnmaligen Gold-Cup-Sieger Mexiko, danach auf Italien-Bezwinger Schweden und zum Abschluss der Gruppenphase steht Südkorea auf dem Programm. Speziell im schwedischen Kader könnten dabei einige aktuelle Bundesliga- und Zweitligaspieler vertreten sein, wie zum Beispiel Sebastian Andersson vom 1. FC Kaiserslautern.

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Der Freiburger Löw war nach der Auslosung mit der deutschen Gruppe zufrieden. "Das sind sportlich sehr interessante Gegner", so Löw, "in der Gruppe wollen wir den Grundstein für eine erfolgreiche Titelverteidigung legen".

Die Spieltermine der deutschen Nationalmannschaft in Russland:
1. Spieltag am 17. Juni (17 Uhr) in Moskau gegen Mexiko
2. Spieltag am 23. Juni (17 Uhr) in Sotschi gegen Schweden
3. Spieltag am 27. Juni (16 Uhr) in Kasan gegen Südkorea

Stuttgart, Mainz und Hoffenheim in Gruppe D

In der Gruppe D kommt es zu geballten Südwest-Duellen. Bereits am ersten Spieltag kommt es zur Partie zwischen dem Hoffenheimer Andrej Kramaric, der mit Kroatien gegen Nigeria und den Mainzer Leon Balogun um den perfekten Turnierstart kämpft. Fünf Tage später steht das Duell VfB Stuttgart gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf dem Turnierplan. Die Argentinier um Santiago Ascacibar und Emiliano Insua vertreten dabei den roten Brustring gegen Kramaric und Kroatien.

Im Verein gemeinsam, bei der WM gegeneinander: Die Stuttgarter Marcin Kaminski (rechts) und Takuma Asano treffen mit Polen und Japan aufeinander

Im Verein gemeinsam, bei der WM Gegner: Die Stuttgarter Marcin Kaminski und Takuma Asano treffen mit Polen und Japan aufeinander

Der Stuttgarter Benjamin Pavard (Frankreich), der Heidenheimer Ben Halloran (Australien) und der Mainzer Viktor Fischer (Dänemark) spielen in Gruppe C um den Einzug in die K.O.-Phase. Bei Pavards Teamkollegen vom VfB, Takuma Asano und Marcin Kaminski, kommt es am letzten Spieltag womöglich zu einem Entscheidungsspiel ums Weiterkommen. Dann treffen Kaminskis Polen auf Japan mit Asano und Yoshinori Muto (Mainz).

Frei und Zuber gegen Neymar

Die Schweizer Bundesliga-Delegation darf sich derweil schon am ersten Spieltag auf einen echten Leckerbissen freuen. Die Eidgenossen um den Hoffenheimer Steven Zuber und den Mainzer Fabian Frei messen sich zum Auftaktspiel der Gruppe E mit Brasilien und Topstar Neymar.

Falls sich der Oeffinger Rani Khedira – Bruder des deutschen Nationalspielers Sami – zu einer WM-Teilnahme mit dem Heimatland seines tunesischen Vaters entscheiden sollte, stünde er in Gruppe G Geheimfavorit Belgien und den "Three Lions" aus England gegenüber.

Voraussetzung für alle Duelle zwischen Spielern aus dem Südwesten ist die jeweilige Nominierung für die WM-Endrunde. Bis dahin müssen die Nationalspieler bei ihren Vereinen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg überzeugen.