Bitte warten...
Kevin Großkreutz kann die Tränen nicht zurückhalten.

VfB Stuttgart | Trennung nach Prügelei Großkreutz entschuldigt sich unter Tränen

Nachtschwärmerei mit bösen Folgen: Kevin Großkreutz ist nicht mehr Spieler des VfB Stuttgart. Sportdirektor Jan Schindelmeiser bestätigte auf einer Pressekonferenz eine einvernehmliche Trennung nach Gesprächen mit dem Weltmeister von 2014.

Die Vorgänge konnten "aus Sicht des VfB Stuttgart nicht folgenlos bleiben", sagte Schindelmeiser weiter: "Gerade die Spieler der ersten Mannschaft haben eine besondere Vorbildfunktion für den Verein im Allgemeinen und unsere Jugendspieler im Besonderen." Großkreutz wisse, dass er "großen Mist gebaut hat".

2:02 min

Mehr Info

Fußball | VfB Stuttgart

"Nicht mehr Spieler des VfB-Stuttgart"

Jan Schindelmeiser, Sportdirektor VfB Stuttgart, gibt das Statement zu den Vorfällen rund um Kevin Großkreutz.

Großkreutz selbst nahm ebenfalls an der Gesprächsrunde teil und äußerte sich. "Ich möchte mich bei meiner Familie und meinen Freunden entschuldigen. Ich habe einen Riesenfehler gemacht, mit dem ich jetzt leider leben muss." Der Defensivspieler bedankte sich bei Verein, Mitarbeitern und Fans, dabei kamen ihm die Tränen.

Erst mal Abstand vom Profifußball

Anschließend sagte Großkreutz, er hoffe die Mannschaft lasse sich durch seine Aktion nicht vom Aufstiegskurs abbringen und gab an, erst mal Abstand vom Profi-Fußball haben zu wollen. Rückfragen waren nicht erlaubt.

1:12 min

Mehr Info

Fußball | VfB Stuttgart

"Dafür kann ich mich nur entschuldigen!"

Kevin Großkreutz gibt sein Statement zu den Vorfällen in der Nacht von Montag auf Dienstag, nachdem sein Vertrag mit dem VfB Stuttgart aufgelöst wurde.

Was steckt dahinter?

In der Nacht zum Dienstag war der frühere Nationalspieler mit Jugendlichen unterwegs gewesen. Bei einem Angriff einer anderen Gruppe wurde der 28-Jährige so verletzt, dass er ins Krankenhaus musste. Am Montag tritt der VfB zum Spitzenspiel bei Eintracht Braunschweig an.

Großkreutz ist nicht das erste Mal außerhalb des Fußballplatzes in die Schlagzeilen geraten. In seiner Zeit bei Borussia Dortmund hatte er nach dem Pokalfinale 2014 in die Lobby eines Hotels uriniert. Kurz davor hatte er mit der sogenannten "Döner-Wurf-Affäre" für reichlich Aufregung gesorgt. Bundestrainer Joachim Löw nahm ihn trotzdem mit zur WM nach Brasilien.