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Fußball | TSG 1899 Hoffenheim Hacks Traum-Debüt endet im Krankenhaus

Bei der 2:3-Niederlage der TSG Hoffenheim in Freiburg verhalf 1899-Trainer Julian Nagelsmann wieder einem Eigengewächs zum Bundesliga-Debüt. Der traumhafte Einstand von Robin Hack aber endete schmerzhaft.

Robin Hack bejubelt den Führungstreffer für 1899 Hoffenheim

Robin Hack bejubelt den Führungstreffer für 1899 Hoffenheim

Viele der 24.000 Zuschauer in der ausverkauften Freiburger Arena rieben sich vor Spielbeginn verwundert die Augen. Zum ersten Mal stand bei 1899 der Name Robin Hack in der Startaufstellung. Robin wer...? Robin Hack, 19 Jahre, Bundesliga-Debütant. Gebürtiger Pforzheimer. Kam vor fünf Jahren vom Karlsruher SC in die Hoffenheimer Jugendmannschaft. Wieder also ein Eigengewächs, das unter Julian Nagelsmann den Sprung in den Profifußball geschafft hat. Und er ist bereits der zweite Jung-Profi in dieser Saison nach Dennis Geiger, der sich bereits nachhaltig auf der Sechser-Position bewährt hat.

Erstes Spiel, erstes Tor von Robin Hack

Und es sollte noch besser kommen für den wieselflinken, blonden Flügelspieler. Nach nur 14 Minuten ertönte der Name Robin Hack gleich noch einmal aus den Stadion-Lautsprechern: In seinem ersten Bundesligaspiel schoss der gebürtige Pforzheimer gleich auch sein erstes Bundesligator. Hack nahm einen Steilpass von Sandro Wagner mit, ging auf und davon und schoss den Ball vorbei an Freiburgs Torhüter Schwolow flach ins linke Eck. Was ein Traum-Debüt, auch für seinen Coach. "Er hat das sehr gut gemacht, war von der ersten Minute an sehr gefährlich", freute sich Julian Nagelsmann gegenüber dem SWR über den Auftritt seines ehemaligen Jugendspielers: "Er hat das Tor gemacht und hatte auch danach noch zwei super Aktionen."

Kopfverletzung sorgte für unschönes Ende

Leider aber endete das verheißungsvolle Debüt mit einem heftigen Brummschädel. Nach 38 Minuten prallten Robin Hack und Teamkollege Kevin Vogt mit den Köpfen zusammen, der junge Hoffenheimer musste benommen ausgewechselt und vom Platz geführt werden. Von der Kabine ging es mit Eisbeutel direkt mit dem Krankenwagen in eine Freiburger Klinik zur Untersuchung. Für Julian Nagelsmann war das "sehr schade. Ich hätte es gerne gehabt, wenn er länger gespielt hätte". Wenigstens hatte Robin Hack Glück im Unglück: Nichts gebrochen, "nur" eine leichte Gehirnerschütterung. Der Debütant durfte sogar mit dem Mannschaftsbus wieder nach Hause fahren.

Robin Hack muss verletzt den Platz verlassen

Robin Hack muss verletzt den Platz verlassen

Die ersten Schritte in der Bundesliga sind jedenfalls gemacht, auch wenn sie für Robin Hack in Freiburg unschön endeten. Weitere werden folgen, schließlich hat das hoffnungsvolle Talent vor der Saison bei der TSG Hoffenheim einen Profivertrag bis 2020 unterschrieben.

Von Kersten Eichhorn